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Kurioser Kindergeburtstag : Vater sang „Happy Birthday“ – dann kam die Polizei

Ballons, Spaß und Kuchen! So wirbt das Clowntown auf seiner Internetseite.
Ballons, Spaß und Kuchen! So wirbt das "Clowntown" auf seiner Internetseite.
 Foto: http://www.clowntown.co.uk
London –  

Es sollte ein ganz besonderer Geburtstag für die kleine Cara (8) werden. Ihr Vater Colm Doherty (47) hatte über 300 Pfund (rund 364 Euro) für Eintritt, Essen und Eintritt bezahlt, um zusammen mit 17 Freunden Caras achten Geburtstag im Indoor-Spielplatz "Clowntown" in London zu feiern.

Als Doherty schließlich die Kerzen auf einem Geburtstagskuchen anzündete und zusammen mit den anderen Gästen "Happy Birthday" anstimmte, wurde die Geburtstagsfeier von den "Clowntown"-Mitarbeitern unterbrochen. Doherty und die anderen Gäste wurden angewiesen, die Kerzen sofort löschen. Auch das Singen sei zu unterlassen. Der Grund: Die Familie hatte nicht das Geburtstags-Paket des Spielplatzes gebucht.

Keine Buchung - Kein Geburtstag

Was war los? Wie Colm Doherty erklärte, hatte die Familie im Vorfeld versucht, das Geburtstags-Paket des Spielplatzes zu buchen. Dieses sei jedoch ausgebucht gewesen. Um ihrer Tochter jedoch eine Enttäuschung zu ersparen, entschieden die Dohertys trotzdem hinzufahren.

Dort angekommen fiel ihnen auf, dass zwei der Party-Séparées nicht genutzt wurden. Auf Nachfrage bei einer Mitarbeitern, wurde der Familie erlaubt, eins der Séparées zu nutzen. Kurz darauf kam besagt Mitarbeiterin erneut zu den Dohertys und erklärte, dass sie sich einigen Ärger eingehandelt hätte, da sie die Gruppe in das Séparée gelassen hatte. Sie sollten nun darauf achten nicht zu singen und keinen Kuchen rauszuholen.

Dies wollte Colm Doherty nicht einsehen. Schließlich wollte er seiner kleinen Tochter einen tollen Geburtstag bieten. Zudem steht auf der Internetseite des Parks "You bring the cake, we do the rest" (Sie bringen den Kuchen, wir machen den Rest). "Als wir den Kuchen rausholten, wurden die Mitarbeiter plötzlich sehr nervös. Dann kam eine der Mitarbeiterinnen auf uns zugestürmt und schrie uns an, dass wir nicht singen dürfen. Außerdem sollten wir den Kuchen wegpacken."

Mitarbeiter riefen die Polizei

Er stellte sich vor seine Kinder, damit sie nichts von der Diskussion mitbekommen. Kurz darauf kam die Polizei, sah sich die Videobänder an, ging aber nicht gegen Doherty vor. Die Mitarbeiterin, die die Polizei gerufen hatte, erklärte dies damit, dass Doherty einen aggressiven Eindruck gemacht habe. Dies bestreitet der Familienvater. Er habe lediglich Fotos von der Mitarbeiterin gemacht, um sich später über sie zu beschweren.

Der Chef des "Clowntown", Ian Slazenger, pocht auf die Geschäftsbedingungen. "In denen steht klar, dass Geburtstagsfeiern nur mit dem gebuchten Paket möglich sind. Als Familie Doherty im "Clownstown" feiern wollten, waren noch vier andere Familien vor Ort, die für das Geburtstags-Paket gezahlt hatten."

Das Ende vom Lied: Die Dohertys hätten wahrscheinlich um einiges weniger Geld im "Clownstown" gelassen, hätten sie das Geburtstags-Paket gebucht. Da hätte doch zumindest einmal Happy-Birthday-Singen drin sein können.

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