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Kurioser Abschiedsbrief: Facebook-Franzi macht mit der Bahn Schluss

Die Deutsche Bahn und Franzi Do blicken auf eine aufregende Beziehung zurück.
Die Deutsche Bahn und Franzi Do blicken auf eine aufregende Beziehung zurück.
Foto: dapd

Franzi will Schluss machen. Immer wieder kam ihre Verabredung zu spät, versetzte sie in klirrender Kälte und fordert Geld ohne auf Franzis Bedürfnisse einzugehen.

Am 18. Januar schreibt sie schweren Herzens eine Nachricht: „Meine liebste Deutsche Bahn. Ich finde es sehr schade, dass du unsere aufregende Beziehung so leichtfertig aufs Spiel setzt. Es tut mir sehr leid, aber ich denke nun wirklich über eine endgültige Trennung nach.

Die lange Facebook-Nachricht an das Unternehmen wird im sozialen Netzwerk schnell bekannt. Wir haben Tiefen überstanden, in denen mich manchmal überraschend mehrere Stunden festgehalten hast, weil es dir nicht gut ging. Ich brauche jemanden an meiner Seite der zuverlässig ist, nicht nur mein Geld will und auch bereit ist auf meine Bedürfnisse einzugehen. Und ich habe so jemanden kennengelernt. Er nennt sich Opel und ist immer für mich da, schreibt die junge Bahn-Kundin.

Doch die Bahn antwortet! „Hallo meine liebste Franzi Do, es tut mir so leid. Ich weiß, dass ich in der Vergangenheit viele Fehler gemacht habe und nicht immer pünktlich bei unseren Treffen war“, entschuldigt sich das Unternehmen kurz darauf und bittet um eine zweite Chance.

In Zukunft will die Bahn pünktlich sein und Franzi informieren, wenn sie sich verspätet. Franzi ist einverstanden. Die Weichen für einen Neuanfang sind gestellt.

Nun melden sich auch andere „Beteiligte“. Besonders Opel freut sich: „Ich bin so glücklich, dass Du Dich nach dem Ende Deiner langjährigen Beziehung so leidenschaftlich zu mir bekennst.“

Nur Renault bleibt mit einem gebrochenen Herzen zurück: „Wie lange habe dich davon geträumt mit Dir zusammen durch den kalten Winter zu schreiten. Das Du nun mit diesem Opel gehst, macht mich natürlich sehr traurig. Trotzdem wünsche ich euch beiden alles Gute für die Zukunft.“ - soziales Netzwerk mal anders.

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