Diese tapferen Kicker spielen Fußball mit einer brennenden Kokosnuss statt eines Balls.
Foto: HGMPRESSChristoph Daum ließ die Bayer-Profis über glühende Kohlen gehen, Felix Magath lässt seine Spieler mit Medizinbällen trainieren.
Alles Kindergarten!
Die härtesten Fußballer der Welt kommen aus Indonesien. Sie spielen mit brennenden Kokosnüssen anstelle eines Balls. Mit nackten Füßen treten die Jungs von der „Islamic Boarding School” auf Java gegen den Ball.
Zwei Tage vor dem Spiel werden die Kokosnüsse in Kerosin eingelegt. Dadurch brennen sie während des gesamten Spiels. Gekickt wird auf einem 25x25 Meter Spielfeld. Die Mannschaften bestehen aus jeweils fünf Spielern.
Bizarr: Gebete vor dem Spiel sollen die Hitze der Flammen mindern. Jede Halbzeit dauert 30 Minuten. Die Kokosnüsse fallen während des Spiels oft in sich zusammen. Mindesten fünf „Feuerbälle” werden pro Spiel benötigt.
Organisator Ali Akhyar erklärt: „Wir lassen die Schüler unseres Internats beim Turnier gegeneinander antreten, um zu sehen, wie viel Mut sie beweisen.” Aua! Laut „Daily Mail“ ist der Feuerfußball in vielen Internaten auf Java beliebt.
Und was sagen die tapferen Spieler? Herman spielt zum ersten Mal: „Das ist schon ein Abenteuer. Bei normalem Fußball muss man sich keine Gedanken über die Hitze machen. Die Kokosnüsse sind wirklich heiß.” Teamkollege Ruhan ist bereits Fan: „Das ist wirklich abgefahren und hat seinen ganz eigenen Charme, wenn man gegen einen brennenden Ball tritt.”
Blasen sind dann wohl das kleinste Problem der tapferen Jungs...
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