Panorama
Panorama: Erfahren Sie Neues aus Deutschland und der Welt auf express.de

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Geld ist nicht alles: Millionär verschenkt sein Vermögen

Millionär Karl Rabeder vor seiner Luxusvilla. Im März zieht er aus und lebt freiwillig von 1000 Euro im Monat.
Millionär Karl Rabeder vor seiner Luxusvilla. Im März zieht er aus und lebt freiwillig von 1000 Euro im Monat.
Foto: Privat
Innsbruck –  

Er hat alles, wovon andere träumen: Eine Luxusvilla, Flugzeuge, schicke Autos, teure Urlaube. Doch eins hatte Millionär Karl Rabeder (47) aus Österreich nicht: Zufriedenheit. Heute weiß er: „Geld ist nicht alles!“ Deshalb verschenkt er jetzt seinen gesamten Besitz und will von 1000 Euro im Monat leben.

Sein Vermögen hat Rabeder mit Kerzen gemacht, dekorativen Kugelkerzen mit Flower-Power-Mustern. 400 Mitarbeiter hatte der passionierte Segelflieger - und über drei Millionen auf dem Konto. „Ich war mal reich, doch erst jetzt werde ich vermögend“, sagt der 47-Jährige dem evangelischen Magazin „Chrismon“. „Vermögend ist jemand, der mit seinem Besitz etwas Positives zu bewirken vermag.“

Damit er das kann, verlost der Ösi-Millionär seine Luxusvilla in Tirol (321 Quadratmeter, mit Blick auf die Alpen). Seine Flugzeuge sind schon verkauft, seine Autos bis auf einen Kleinwagen auch. Rabeder will künftig in eine Einzimmerwohnung ziehen. Mit maximal zwei Rucksäcken voller privater Sachen.

Ein Luxus-Aufenthalt auf Hawaii brachte ihn zum Umdenken. Drei Wochen alles vom Teuersten: „Dschungeltour auf betonierten Wegen. Und wir hatten extra unsere Wanderschuhe mitgenommen. Dazu überall Reiche und Schöne, die alle glücklich sind.“ Oder zumindest so taten. Mit der echten Welt hat das für Rabeder nichts mehr zu tun. Alles flog schnell an ihm vorbei, zu schnell - nicht nur beim Segelfliegen. „Ich habe immer mehr Angst verspürt, je mehr ich gehabt habe: Angst, etwas zu verlieren.“

Jetzt gibt er lieber freiwillig alles her. Der Erlös der Hausverlosung soll - wie alles andere aus seinem Besitz - Menschen in Südamerika zugute kommen. Er will ihnen mit seiner gemeinnützigen Organisation „MyMicroCredit“ über sogenannte Mikrokredite helfen, eine eigene Existenz aufzubauen. „Ich habe schon immer gern etwas für andere getan, jetzt habe ich den richtigen Ausdruck dafür gefunden.“ Und das macht ihn glücklicher als alles Geld der Welt.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Panorama
Historiker haben die Ebola-Epidemie nun mit der Pest im Mittelalter verglichen.
Seuche zerstört Gesellschaft
Forscher vergleichen Ebola mit der Pest

Ebola zerstört auch die Gesellschaften in Westafrika. Wie die Pest bedroht die Seuche Werte im Gemeinwesen, kritisieren die Wissenschaftler.

Der Angeklagte sitzt im Landgericht München, am Dienstag begann der Prozess.
65-Jähriger vor Gericht
Im Telefonbuch vertan: „Falsches Opfer“ erschossen

Er fühlte sich von der Mafia verfolgt und wollte deswegen einen Polizisten umbringen. Doch ein psychisch kranker Mann verwechselte das Opfer - und erschoss in Bayern einen Fremden.

Sex im oder am Meer kann auch gefährlich werden.
Erst im Krankenhaus getrennt
Sex-Panne im Meer: Paar blieb ineinander stecken

Ein sexuelles Abenteuer im Meer endete im Krankenhaus. Grund: Der Mann blieb in der Frau „stecken“.

Panorama
Anzeigen



Aktuelle Videos
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Machen Sie mit bei der großen romantischen Hochzeits-Aktion im EXPRESS.

Machen Sie mit: EXPRESS erzählt tolle Liebesgeschichten aus dem Rheinland.

Aktuelle News-Fotogalerien