Panorama
Panorama: Erfahren Sie Neues aus Deutschland und der Welt auf express.de

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Fall immer kurioser: Penis-Opfer aus Klinik geflohen

Im Eingang einer öffentlichen Toilette wurde die abgetrennten Genitalien gefunden.
Im Eingang einer öffentlichen Toilette wurde die abgetrennten Genitalien gefunden.
 Foto: dpa (Symbolfoto)
Wien –  

Der Fall wird immer kurioser. Der 33-jährige Pole, dem am Samstag in einem Wiener Fast-Food-Restaurant Penis und Hoden abgetrennt worden waren, ist zwischenzeitlich aus dem Wilheminenspital geflohen.

Wie Österreichische Medien berichten, sollte der Mann erst langsam aus dem künstlichen Koma geholt werden, damit sich sein Zustand stabilisiert. Doch der Mann hatte sich bereits nach Versorgung seiner Wunden am Montag auf dem Gelände des Krankenhauses die Füße vertreten.

Kliniken-Sprecherin Monika Sperber sagte "Oe.24": „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er ist nicht mehr in Lebensgefahr.“

Dienstagmorgen zog er sich an und verließ dann erneut die Klinik und blieb verschwunden. Ein lebensgefährlicher Ausflug, denn ohne ärztliche Betreuung können sich die Wunden entzünden.

Erst am Nachmittag tauchte der 33-Jährige wieder auf. Zu seinem eigenen Schutz wurde er jetzt auf die psychiatrische Abteilung verlegt. Die Polizei konnte ihn noch immer nicht zum Tathergang befragen. Es wird jedoch immer wahrscheinlicher, dass es sich um Selbstverstümmlung handelt. Dennoch wollen die Beamten auch einen Angriff nicht ausschließen.

Dem 33-Jährigen stehen jetzt einige Operationen bevor, darunter auch plastische Rekonstruktionen von Penis und Hoden. Der renommierte Wiener Urologe Primarius Michael Rauchenwald sagte "oe.24": „Vermutlich muss für die Harnröhre ein künstlicher Ausgang beim Darm gesetzt werden.“ Außerdem müsse bei solchen Dauertherapien eine kontinuierliche Dosis des Hormons an den Körper abgeben und den Testosteronspiegel so stabil halten.

Das Implantat muss vierteljährlich gewechselt werden.

Die Frage, warum das Opfer nicht verblutete, beantwortet der Mediziner: „Bei der massiven Verletzung haben sich die Gefäße im Schock zusammengezogen. Das ist ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers, der Adrenalinspiegel mindert die Schmerzen.“

Der Pole stand zum Zeitpunkt der Verstümmlung unter Alkohol- und Tabletten-Einfluss.

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Panorama
Gegen 3 Uhr entdeckte ein Passant den weinenden Jungen auf offener Straße und rief die Polizei.
Schwierige Suche nach den Eltern
Mitten in der Nacht – Zweieinhalbjähriger spaziert durch München

Die Ermittlung der Eltern habe sich allerdings zunächst schwierig gestaltet, teilten die Beamten mit - der Junge nannte als Namen lediglich „Mama“ und „Papa“.

Nach dem schweren Erdbeben finden sich in Nepal Szenarien wie diese - Tiefe Risse und verschobene Erdplatten.
Naturkatastrophe im Himalaya
Mehr als 3200 Tote nach schwerem Erdbeben

Nach dem schweren Erdbeben in Nepal sind Rettungshelfer weiter im Einsatz. Doch die Zahl der Toten steigt weiter dramatisch an.

Das Auto mag ein toller Ort für das Liebesspiel sein - in diesem speziellen Fall wurde das Paar allerdings ein wenig zu laut.
Sie waren zu laut
Polizei stört liebestolles Pärchen beim Schäferstündchen im Auto

Weil ihm der Liebesakt eines Paares im Auto vor seinem Haus zu laut war, hat ein Anwohner in Lörrach (Baden-Württemberg) die Polizei alarmiert.

Panorama

Anzeige

Die Sängerin Taylor Swift hat bereits in Film und Fernsehen Fuß gefasst.

Die siebenfache Grammy-Gewinnerin kommt auf ihrer großen „The 1989 World“-Tournee auch in die LANXESS arena

Aktuelle Videos

FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Aktuelle News-Fotogalerien