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Er starb bei Schießerei: Polizisten-Angreifer hatte Waffensammlung im Gepäck

Die Ermittler stellten mehre Faustfeuerwaffen und Munition am Tatort sicher.
Die Ermittler stellten mehre Faustfeuerwaffen und Munition am Tatort sicher.
Foto: dpa
Geltendorf –  

Es sollte eine harmlose Routinekontrolle sein. Doch sie kostete einen gesuchten Räuber das Leben.

Bei einer Polizeikontrolle im oberbayerischen Geltendorf hatte der Mann, der neben dem Wagen stand, sofort das Feuer auf die Beamten eröffnet. Die Beamten feuerten zurück, der Autofahrer starb, ein 43-jähriger Polizist wurde angeschossen. Jetzt ist der getötete Fahrer identifiziert.

Über die Fahrgestellnummer des Autos kamen die Fahnder auf die Spur eines 49-Jährigen aus dem benachbarten Landkreis Fürstenfeldbruck. Zunächst stand die Identität des Mannes nicht fest, da die Kripo am Tatort keine Papiere entdeckte.

Nach dem Mann wurde bereits wegen mehrerer Überfälle gefahndet. Bei der Untersuchung seiner Wohnung stellten die Ermittler Gegenstände sicher, die auf den gesuchten Räuber hindeuteten.

Bei der Kontrolle dieses Fahrzeugs durch die Polizei kam es zu einer Schießerei. Der Fahrer des Autos wurde getötet und ein Polizist verletzt. Das Fahrzeug trägt ein Bundeswehr-Fantasiekennzeichen.
Bei der Kontrolle dieses Fahrzeugs durch die Polizei kam es zu einer Schießerei. Der Fahrer des Autos wurde getötet und ein Polizist verletzt. Das Fahrzeug trägt ein Bundeswehr-Fantasiekennzeichen.
Foto: dpa

Die Polizei war am Samstag auf das Fahrzeug in einem Waldgebiet aufmerksam geworden. Auf dem Wagen war ein Blaulicht angebracht, bei den Nummernschildern handelte es sich um Fantasiekennzeichen mit dem Bundeswehr-Buchstaben „Y“ am Anfang. Daneben waren zwei Aufkleber mit der Bezeichnung „MP“ angebracht - die Abkürzung für Militärpolizei.

Noch am Tatort stießen die Polizisten auf eine große Waffensammlung: Der Verdächtige führte ein halbes Dutzend Revolver, weitere Waffen und Munition mit sich. Nun soll geklärt werden, was der Mann mit den Waffen und der Munition vorhatte.

Der angeschossene Polizist trug eine Schutzweste, die ihm möglicherweise das Leben rettete. Bei dem zweiten Streifenpolizisten handelte es sich um einen 19-Jährigen Er wurde durch die Kugeln zwar nicht getroffen, musste aber von Psychologen betreut werden.

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