Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Panorama
Panorama: Erfahren Sie Neues aus Deutschland und der Welt auf express.de

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Elfenbeinküste: Massenpanik bei Silvesterfeier: 60 Tote

Mindestens 60 Menschen sind an der Elfenbeinküste nach einem Neujahrsfeuerwerk in einer Massenpanik gestorben. Hier liegt Kleidung der Opfer am Unglücksort auf der Straße.
Mindestens 60 Menschen sind an der Elfenbeinküste nach einem Neujahrsfeuerwerk in einer Massenpanik gestorben. Hier liegt Kleidung der Opfer am Unglücksort auf der Straße.
 Foto: dpa
Abidjan –  

Bei einer Massenpanik nach den Silvesterfeiern in der westafrikanischen Metropole Abidjan sind mehr als 60 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Nach dem Ende des Feuerwerks gegen 0100 Uhr waren nach Angaben des staatlichen Fernsehens über zwei Millionen Menschen auf dem Weg nach Hause. In der Nähe des Stadions sei es in einigen wenig beleuchteten Straßen zu einem enormen Gedränge gekommen.

„Es brach Panik und Angst aus, ich dachte ich würde ersticken. Mein Freund fiel hin und wurde zu Tode getrampelt“, schilderte die 19-jährige Rita Amah der Nachrichtenagentur dpa die Ereignisse.

Unter den Toten und Verletzten seien sehr viele Kinder und Jugendliche, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur AIP. Noch am Dienstagvormittag waren am Unglücksort zahllose Schuhe und zerrissene Kleider zu sehen. Viele verzweifelte Eltern suchten nach ihren vermissten Kindern. Es ist eine Tradition in der Elfenbeinküste, dass die Familien mit allen Kindern zu Silvester auf die Straße gehen und feiern.

Der Minister für Jugend und Familie, Alain Lobognon, besuchte am Dienstag Verletzte in den Kliniken der Stadt. Er forderte seine Mitbürger auf, Blut zu spenden. Am Dienstag waren nach Angaben des Arztes Patrice Kouakou vom Universitätskrankenhaus der Stadt noch 50 Verletzte in den Hospitälern. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, sagte er.

Innenminister Hamed Bakayoko versicherte, dass die Ursachen für die Massenpanik genau untersucht werden würden. Die Verantwortlichen für mögliche Versäumnisse bei den Sicherheitsmaßnahmen würden zur Rechenschaft gezogen.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Panorama
Mit diesem Plakat sucht die Polizei nach der Familie.
Mysteriös
Ganze Familie ist spurlos verschwunden!

Eine ganze Familie aus Niedersachsen ist spurlos verschwunden. Seit Donnerstag werden Marco, Sylvia und ihre Tochter Miriam gesucht. Bisher ohne Erfolg.

Die eingequetschte Oma auf dem Beifahrersitz: Für sie hätte es gefährlich werden können.
Unglaubliche Fotos
Völlig überladener Umzugswagen – und mittendrin sitzt die Oma!

Zu viel Gerümpel, zu wenig Platz. In Kaiserslautern hat die Polizei einen völlig überfüllten Kleinbus gestoppt. Die wahre Überraschung wartete hinter der Beifahrertür.

Frank Hanebuth wird nach Angaben seines Anwalts gegen eine Kaution aus spanischer Untersuchungshaft entlassen.
Er muss in Spanien bleiben
Ex-Rocker-Boss Hanebuth aus U-Haft entlassen

Vor zwei Jahren wurde der mächtige Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth auf Mallorca festgenommen. Gegen 60.000 Euro Kaution ist er jetzt aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Spanien darf er allerdings nicht verlassen.

Panorama

Anzeige

Wenn die Liga „ESL One“ in Köln gastiert, könnte das zweitägige Turnier das bisher weltweit größte seiner Art werden.

Das weltweit größte Counter-Strike-Turnier in der LANXESS arena.

Aktuelle Videos

FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Aktuelle News-Fotogalerien
Zur mobilen Ansicht wechseln