Bei einer Massenpanik nach den Silvesterfeiern in der westafrikanischen Metropole Abidjan sind mehr als 60 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Nach dem Ende des Feuerwerks gegen 0100 Uhr waren nach Angaben des staatlichen Fernsehens über zwei Millionen Menschen auf dem Weg nach Hause. In der Nähe des Stadions sei es in einigen wenig beleuchteten Straßen zu einem enormen Gedränge gekommen.
„Es brach Panik und Angst aus, ich dachte ich würde ersticken. Mein Freund fiel hin und wurde zu Tode getrampelt“, schilderte die 19-jährige Rita Amah der Nachrichtenagentur dpa die Ereignisse.
Unter den Toten und Verletzten seien sehr viele Kinder und Jugendliche, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur AIP. Noch am Dienstagvormittag waren am Unglücksort zahllose Schuhe und zerrissene Kleider zu sehen. Viele verzweifelte Eltern suchten nach ihren vermissten Kindern. Es ist eine Tradition in der Elfenbeinküste, dass die Familien mit allen Kindern zu Silvester auf die Straße gehen und feiern.
Der Minister für Jugend und Familie, Alain Lobognon, besuchte am Dienstag Verletzte in den Kliniken der Stadt. Er forderte seine Mitbürger auf, Blut zu spenden. Am Dienstag waren nach Angaben des Arztes Patrice Kouakou vom Universitätskrankenhaus der Stadt noch 50 Verletzte in den Hospitälern. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, sagte er.
Innenminister Hamed Bakayoko versicherte, dass die Ursachen für die Massenpanik genau untersucht werden würden. Die Verantwortlichen für mögliche Versäumnisse bei den Sicherheitsmaßnahmen würden zur Rechenschaft gezogen.
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