Verheerendes Zugunglück in Argentinien: In in einem Bahnhof der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires prallte ein vollbesetzter Zug auf einen Prellbock. Dabei wurde der vordere Teil der Lokomotive eingedrückt und die folgenden Waggons zusammengepresst. Einer der Waggons schob sich den Angaben zufolge knapp sechs Meter in den folgenden. Mindestens 49 Menschen starben. Über 550 wurden Behördenangaben zufolge verletzt.
Es ist das schwerste Zugunglück in Argentinien seit Jahrzehnten. Unter den Toten ist auch ein Kind, sagte ein Polizeisprecher.
Der Zug fuhr im morgendlichen Berufsverkehr zu schnell in die Station Once ein und prallte mit rund 26 Kilometern pro Stunde in den Prellbock am Ende des Bahnsteigs, wie der argentinische Verkehrsminister J.P. Schiavi sagte.
Am schlimmsten beschädigt wurde der erste Waggon des Zuges. Nach dem Unfall waren Dutzende Passagiere darin eingeschlossen. Rettungsarbeiter waren darum bemüht, sie langsam aus dem beschädigten Zugteil zu ziehen, wie der Direktor des medizinischen Unfalldienstes, Alberto Crescenti, sagte. Die Rettungshelfer schnitten das Dach des Waggons auf und arbeiteten mit einem Flaschenzugsystem, um die eingeschlossenen Menschen nacheinander in Sicherheit zu bringen.
Überlebende berichteten dem Sender TeleNoticias, dass viele Menschen im Durcheinander aus Metall und Glas verletzt worden seien. Fenster seien geplatzt als die Waggondächer vom Rumpf des Zuges abgetrennt wurden. Viele Passagiere, die zwischen den Sitzen standen, seien von der Wucht des abrupten Halts zu Boden geworfen worden.
Viele Menschen erlitten Prellungen. Hubschrauber und Rettungswagen brachten die am schwersten Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser.
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