Die algerische Armee hat das von Islamisten besetzte Gasfeld in der Wüste gestürmt und damit das Geiseldrama blutig beendet. Alle elf Terroristen seien getötet worden, berichtete die algerische Zeitung „El Watan“ am Samstag. Zuvor hätten die Geiselnehmer ihre sieben ausländischen Geiseln hingerichtet.
Die schwer bewaffneten Angreifer hatten die Anlage am Mittwoch besetzt und Geiseln genommen. Am Donnerstag griff das Militär die Anlage an. Die Islamisten hatten unter anderem das Ende des von Frankreich angeführten internationalen Militäreinsatzes in Mali verlangt.
Nach Informationen von „El Watan“ sollen die Entführer am Samstagmorgen begonnen haben, ihre Geiseln hinzurichten. Die Armee habe dann die Anlage gestürmt. Für die sieben Ausländer - drei Belgier, zwei US-Amerikaner, ein Brite und ein Japaner - war es jedoch zu spät.
Das Auswärtige Amt in Berlin bekräftigte, dass es keine deutschen Geiseln gegeben habe.
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