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Abbruch im 7. Monat!: Chinesin bekommt Entschädigung nach Zwangsabtreibung

Weil sie zur Abtreibung gezwungen wurde, erhilt eine Chinesin nun umgerechnet 9000 Euro Schmerzensgeld.
Weil sie zur Abtreibung gezwungen wurde, erhilt eine Chinesin nun umgerechnet 9000 Euro Schmerzensgeld.
Foto: dpa (Symbolbild)
Peking –  

In der Volksrepublik China leben über eine Milliarde Menschen. Um dem Bevölkerungswachstum entgegenzusteuern, herrscht dort eine strikte Ein-Kind-Politik.

Feng Jianmeis war jedoch mit ihrem zweiten Kind schwanger – und sollte ein Bußgeld von 40.000 Yuan (rund 5110 Euro) zahlen. Soviel konnte die Familie der Frau allerdings nicht aufbringen. Infolgedessen wurde die Frau zu einem Schwangerschaftsabbruch gezwungen. Und das im siebten Monat!

Über das Internet gerieten Fotos in Umlauf, die Feng neben einem blutüberströmten Fötus zeigten. Sofort wurde Empörung laut, und die chinesischen Behörden gerieten in eine Bredouille. Sie entschuldigten sich bei der Familie, darüber hinaus wurden zwei Behördenmitglieder entlassen und fünf weitere bestraft. Eine Spätabtreibung ist nämlich auch in China verboten und somit strafbar!

Die Behörden boten Feng Jianmeis und ihrem Ehemann Deng Jiyuan sogar eine Entschädigungssumme in Höhe von 70.600 Yuan (rund 9000 Euro) an! Jetzt entschloss sich das Paar, das Geld anzunehmen, wie die Schweizer Zeitung Der Blick“ berichtet. Deng erklärte, sie wollten sich damit die Rückkehr in ein normales Leben ermöglichen. Zudem wünschten sich die Beiden immer noch ein weiteres Kind.

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