Panorama
Panorama: Erfahren Sie Neues aus Deutschland und der Welt auf express.de

Empfehlen | Drucken | Kontakt

1500 Verletzte im Ural: Zeigt dieses Video, wie der Meteorit abgeschossen wurde?

Heller Lichtblitz am Himmel: Kurz bevor der Meteorit im Ural einschlug, gelang einem russischen Amateurfilmer diese Aufnahme.
Heller Lichtblitz am Himmel: Kurz bevor der Meteorit im Ural einschlug, gelang einem russischen Amateurfilmer diese Aufnahme.
Foto: Screenshot Youtube
Moskau –  

Ein gigantischer Lichtblitz erhellt den Himmel, dann rast ein Feuerball quer über den Horizont. Es folgt ein lautes Dröhnen wie von einem Düsenjet, dann eine gewaltige Explosion. Die Druckwelle lässt Glasscherben bersten, Gesteinssplitter reißen ganze Dächer von Häusern. Ein Meteorit ist auf der Erde eingeschlagen.

Etwa 1.500 Menschen, darunter 200 Kinder, wurden am Freítag verletzt, als ein Meteor über dem Uralgebirge in Russland explodierte.

Wurde der Allbrocken abgeschossen?

Unzählige Amateurfilmer haben das Spektakel auf Video festgehalten. In einer etwas unscharfen Aufnahme scheint es sogar so, als sei die „Bombe“ aus dem All tatsächlich von einem anderen Objekt abgeschossen worden (siehe unten). Kann das sein? Im Clip sieht man offenbar Trümmerstücke seitlich vom Meteor abbrechen. Aber haben wirklich Raketen für ein „zerplatzen“ des Brockens gesorgt?

Immerhin waren kurz nach dem Einschlag Gerüchte laut geworden, nachdem russische Kampfjets den Himmelskörper mit Raketen abgeschossen hätten. Abwegig, urteilen Experten. Die Erklärung der Forscher: Der Allbrocken stand durch seine enorme Geschwindigkeit so unter Druck, dass er dadurch gesprengt wurde.

Wer sich selbst ein Bild von dem angeblichen Abschuss machen will - hier gibt's das ganze im Video.

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Panorama
In Hamburg ist am Samstagabend ein Bus in ein Wohnhaus gekracht.
Unfall in Hamburg
Sechs Verletzte: Linienbus kracht in Wohnhaus

Ein Linienbus ist am Samstagabend in Hamburg-Eidelstedt in ein Wohnhaus gekracht. Dabei wurden der Busfahrer schwer und fünf Fahrgäste leicht verletzt.

Im Schwarzwald sind am Freitag zwei Menschen bei Lawinenabgängen ums Leben gekommen.
Traurige Wochenend-Bilanz
Neun Lawinen-Tote in den Alpen und im Schwarzwald

Traurige Wochenend-Bilanz: Bei Lawinenabgängen in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland sind neun Menschen ums Leben gekommen.

Die Spurensicherung sicherte bis in die Morgenstunden Spuren am Tatort.
An U-Bahnhof
Mann in Fürth erstochen - Teenager festgenommen

Ein 16, 17 und 18 Jahre Junge wurden festgenommen. Den tödlichen Messerstichen soll ein heftiger Streit vorausgegangen sein.

Panorama

Anzeige

Aktuelle Videos

FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Aktuelle News-Fotogalerien