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Tränen-Interview: Drygalla: Mein Freund ist kein NPD-Mitglied mehr

„Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab, sagte Ruderin Nadja Drygalla am Sonntag. Beim Interview flossen die Tränen.
„Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab", sagte Ruderin Nadja Drygalla am Sonntag. Beim Interview flossen die Tränen.
Foto: dpa
Kessin –  

Tagelang hat sie in der Öffentlichkeit geschwiegen, jetzt nimmt Olympia-Ruderin Nadja Drygalla Stellung zum Wirbel um ihre Beziehung zum früheren NPD-Direktkandidaten Michael Fischer.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa sagte die 23-Jährige, ihr Freund sei seit Mai dieses Jahres kein NPD-Mitglied mehr. Michael Fischer, früherer Direktkandidat der Partei, habe „persönlich mit dieser ganzen Sache gebrochen und sich verabschiedet“, erklärte Drygalla.

Die Ruderin selbst distanzierte sich von rechtem Gedankengut. „Ich habe keine Verbindung in seinen Freundeskreis und diese Szene gehabt und lehne das absolut ab“, sagte sie.

Berichte, wonach sie auf Bildern bei einer Demonstration 2009 in Malchow zu sehen sein soll, wies Drygalla zurück: „Das bin ich nicht, das kann ich ganz klar sagen. Ich empfinde das als unfair und ungerechtfertigt.“

Gleichzeitig erklärte Drygalla, sie wolle ihre Ruder-Karriere fortsetzen: „Ich wünsche mir, dass ich meine Pause in Ruhe beginne und dann Anfang September wieder anfangen kann.“ Nach den Sommerspielen in London solle es weitere Gespräche mit dem Deutschen Ruderverband geben.

Die 23-Jährige war nach einem Gespräch mit der deutschen Teamleitung freiwillig aus dem olympischen Dorf in London ausgezogen. Fischer hat sich bislang selbst nicht geäußert.

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