Thomas Lurz hat den deutschen Schwimmern mit Silber über zehn Kilometer doch noch olympisches Edelmetall in London beschert.
Der Würzburger musste am Freitag im Hyde Park nur den Tunesier Oussama Mellouli ziehen lassen, der in 1:49:55 Stunden rund dreieinhalb Sekunden vor Lurz anschlug. Mellouli hatte vor einer Woche bereits Bronze über 1500 Meter Freistil im Becken des Aquatics Centre gewonnen. Somit holte der Afrikaner als erster Schwimmer überhaupt eine Medaille im Becken und im Freiwasser. Dritter wurde Richard Weinberger aus Kanada.
Lurz verpasste damit nach Bronze 2008 bei der olympischen Premiere des Freiwasserschwimmens in Peking den letzten ihm noch fehlenden Titel. Der 32-Jährige wurde bereits zehnmal Weltmeister, viermal Europameister und gewann 26-mal bei deutschen Meisterschaften.
Andreas Waschburger aus Saarbrücken wurde mit 49 Sekunden Rückstand Achter und erreichte damit sein Ziel einer Top-10-Platzierung. Der 25-Jährige hatte lange Zeit das Feld angeführt, musste dann aber in der vorletzten von sechs Runden im Serpentine Lake abreißen lassen.
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