Olympia 2012
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Körperkunst in London: So heiß sind die Tattoos der Athleten

London –  

Die fünf Ringe sind der Klassiker unter den Tattoo-Olympioniken – schlicht und an jeder Körperstelle leicht unterzubringen. Basketball-Star LeBron James mag es da etwas Großspuriger. Der Schriftzug „Chosen1“ (der Auserwählte) ziert den mächtigen Rücken des US-Amerikaners.

„King“ James („Mein Körper ist Kunst“) ließ sich das Tattoo erst stechen, als er das Titelbild der Sports Illustrated zierte - die Überschrift zur Story: Der Auserwählte. Doch es ist nur eines von vielen Verzierungen auf seinem Körper. Auf seinem Unterarm trägt er gar die Telefon-Vorwahl seiner Heimatstadt Akron/Ohio (330).

Barren-Europameister Marcel Nguyen mag es in Sachen Körperkult etwas bescheidener. In verschnörkelter Schrift zieht sich gleich ein ganzer Satz quer über die Brust: „Pain is temporary, pride is forever“ (Der Schmerz geht vorüber, der Ruhm bleibt für immer). Gestochen bei einer zweieinhalbstündigen Sitzung Anfang Mai.

Auch wenn zu Tätowierungen nichts in den Regeln steht, deckt er die Teile, die unter seinem Turnanzug hervorschauen, mit Theaterschminke ab. Sicher ist sicher. Und Recht hat er mit seinem Spruch ja auch: Die Silbermedaille, die er im Mehrkampf holte, bleibt für immer.

Leichtathlet Nick Symmonds hingegen ist verpflichtet zum Tape zu greifen. Der 800-Meter-Läufer aus den USA muss sich seine linke Schulter bei den Wettkämpfen im Olympiastadion verkleben, weil dort der Name einer Werbe- und Design-Agentur prangt. Das Unternehmen aus Milwaukee hatte sich das Stückchen Haut gesichert, das Symmonds bei einem Auktionshaus für 11.100 Dollar versteigert hat. Doch individuelle Werbung ist bei Olympia verboten.

Symbol-Tattoos allerdings sind auch in London erlaubt. Hochspringerin Ariane Friedrich trägt einen Tiger auf dem Rücken. Ein Vogel ist auf dem Hals von Italiens Schwimm-Weltmeisterin Federica Pellegrini zu erkennen. Wasserspringerin Christin Steuer hat eine Lilie am Handgelenk, die die Zahl zwölf symbolisiert - für das Olympia-Jahr 2012. Auch die Heroen des Aquatics Centres, Michael Phelps und Ryan Lochte, tragen Tattoos.

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