Kein Entkommen: Der Irre, der kurz vor dem Start des Endlaufs des 100-m-Sprints eine Flasche auf den Supersprinter Usain Bolt warf, wurde von der Polizei festgenommen.
Dies bestätigte ein Polizeisprecher am Montag. Das Pech für den Flaschenwerfer: Zufällig saß die niederländische Judoka Edith Bosch, Bronzemedaillengewinnerin in der Klasse bis 70 kg, direkt neben ihm. Sie schlug den Mann und hielt ihn bis zum Eintreffen der Sicherheitskräfte fest.
Bosch schrieb bei Twitter: „Ein betrunkener Zuschauer hat eine Flasche auf die Strecke geworfen. Ich habe ihn geschlagen...unglaublich.“
Laut Zeugenaussagen schrie der Mann dem Jamaikaner Beleidigungen entgegen und holte anschließend zum Wurf aus. Die Trinkflasche landete Sekunden vor dem Start wenige Meter hinter dem Startblock auf Bahn fünf, in der Bolts Landsmann, der spätere Silbermedaillengewinner Yohan Blake, auf das Finale wartete.
Blake, Bolt und auch der drittplatzierte Amerikaner Justin Gatlin gaben hinterher an, beim Start und während des Rennens von diesem Zwischenfall nicht beeinflusst gewesen zu sein. „Ich habe nur von anderen nach dem Lauf davon erfahren, davon bemerkt habe ich nichts“, sagte Bolt, der das Rennen in 9,63 Sekunden gewann.
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