Michael Fischer, dessen Beziehung zu Olympia-Ruderin Nadja Drygalla zum Eklat um deren Abreise aus London führte, muss mit einem Strafprozess rechnen.
Die Staatsanwaltschaft Rostock ermittelt gegen ihn wegen „schwerem Landfriedensbruch“. Mit anderen Rechtsaktivisten hatte Fischer am 25. Februar 2012 die Teilnehmer einer Gedenkveranstaltung für das Mordopfer Mehmet Turgut in Rostock angegriffen.
Turgut war von dem braunen NSU-Nazi-Killerkommando Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe regelrecht hingerichtet worden. Fischer und Kumpane griffen den Trauerzug für Turgut laut Ermittler mit „Holzlatten, Knüppeln und Eisenstangen“ an.
Klar ist: Sollte es zum Prozess kommen und der 24-Jährige für schuldig befunden werden, droht ihm ein langjähriger Knastaufenthalt. Das Strafgesetzbuch sieht hier Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren vor.
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