Olympia 2012
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Britta Steffen nur Vierte: Erstmals seit 1932 keine Medaille für deutsche Schwimmer

Britta Steffen konnte ihren Titel über 50 Meter nicht verteidigen.
Britta Steffen konnte ihren Titel über 50 Meter nicht verteidigen.
Foto: Getty Images
London –  

Auch bei ihrem letzten Start in London ist die deutsche Schwimmerin Britta Steffen ohne Medaille geblieben. Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking kam am Samstagabend im Finale über 50 Meter Freistil in 24,46 Sekunden auf den undankbaren vierten Platz. Die 28-Jährige verpasste Bronze um sieben Hundertstel.

Die favorisierte Niederländerin Ranomi Kromowidjojo siegte mit olympischem Rekord von 24,05 Sekunden. Die Niederländerin hatte bereits über die doppelte Freistil-Distanz gewonnen und schaffte damit genau wie Steffen 2008 das Freistil-Double. Zweite wurde die Weißrussin Alexandra Gerassimenja (24,28) vor der Niederländerin Marleen Veldhuis (24,39).

Steffen, für die es die vierten olympischen Spiele sind, hatte bereits mit der Staffel über 4 x 100 Meter Freistil als Neunte sowie im Einzel über 100 Meter mit Platz zwölf im Halbfinale Tiefschläge hinnehmen müssen.

Erstmals seit 1932 ohne Medaille

Die letzte Chance auf eine Medaille fürs DSV-Team war am Samstagabend die 4x100 Meter Lagen-Staffel der Männer. Doch obwohl Helge Meeuw (Magdeburg), Christian vom Lehn (Wuppertal), Steffen und Markus Deibler (beide Hamburg) ein gutes Rennen zeigten, reichte es nur zu einem sechsten Platz. Damit steht fest: Erstmals seit 80 Jahren bleiben deutsche Schwimmer bei Olympischen Spielen ohne Edelmetall.

Der Sieg in der Lagen-Staffel ging an die USA vor Japan und Australien. Somit holte US-Superstar Michael Phelps bei seinem letzten großen Rennen seinen insgesamt 18. Olympiasieg.

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