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Zustand weiter „sehr ernst“: 11 Fragen und Antworten zu Schumis Unfall-Drama auf Skiern

Angespannte Mienen: Neurochirurg Prof. Stephan Chabardes, Anästhesist Prof. Jean François Payen, Prof. Gerard Saillant (Freund von Schumi) und Prof. Emmanuel Gay.

Angespannte Mienen: Neurochirurg Prof. Stephan Chabardes, Anästhesist Prof. Jean François Payen, Prof. Gerard Saillant (Freund von Schumi) und Prof. Emmanuel Gay.

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Grenoble -

Die Familie bangt am Krankenbett, die Kanzlerin ist „außerordentlich bestürzt“, Millionen Fans beten für Michael Schumacher: Mit großer Anteilnahme und wachsender Sorge schaute die Welt auch am Montag nach Grenoble, wo der siebenmalige Formel-1-Weltmeister um sein Leben kämpft.

Einen Tag nach seinem Ski-Unfall lag Schumacher im künstlichen Koma, die behandelnden Ärzte in der Universitätsklinik bezeichneten den Zustand des Kerpeners weiterhin als „kritisch“ und „sehr ernst“. Für eine Prognose zur Überlebenschance sei es noch zu früh.

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Schumacher (44) hatte am Sonntag bei einem Sturz gegen einen Felsen auf einer Skipiste in Meribel/Frankreich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Bereits bei der Ankunft im Krankenhaus habe er Hirnschädigungen gehabt.

Hier wird Schumi mit dem Heli in die Klinik gebracht:

Ohne Helm wäre Schumacher wohl bereits verstorben, „dann hätte er es sicherlich nicht bis hierher geschafft“, teilte Chefarzt Jean-Francois Payen auf der Pressekonferenz am Montagmittag mit.

„Er ist in ein künstliches Koma versetzt worden. Wir versuchen, die Gehirnödeme zu reduzieren und den Druck zwischen Gehirn und Schädel so weit wie möglich zu verringern. Er wurde ein einziges Mal operiert, der Eingriff fand ohne größere Schwierigkeiten statt“, sagte der behandelnde Arzt. Die Situation sei kritisch, „nicht stabil“.

Neue Infos zum Gesundheitsstand an Silvester

Die Universitätsklinik in Grenoble hat für Montag kein weiteres Bulletin zum Gesundheitszustand von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher geplant.

Die nächste Information sei für den späten Dienstagvormittag vorgesehen, sagte eine Mitarbeiterin der Klinik-Pressestelle der Nachrichtenagentur dpa am Montag in Grenoble.

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