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Wirtschaftskrise in Spanien: Tomatenschlacht kostet erstmals Eintritt

Mit viel Freude dabei: Die Krieger der Tomatenschlacht.

Mit viel Freude dabei: Die Krieger der Tomatenschlacht.

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dpa

Valencia -

Wildes Kampfgeschrei hallt durch die Gassen, die Straßen färben sich scheinbar blutrot - einmal im Jahr verkommt die Kleinstadt Buñol im Osten Spaniens zum Schauplatz einer großen Sauerei: Denn dann treffen sich mal wieder zehntausende fremde Menschen zur „größten Tomatenschlacht der Welt“.

Neu in diesem Jahr: Erstmals seit Beginn kostet die Teilnahme an dem irren „Kultur-Event“ nämlich zehn Euro Eintritt. Denn der Gemeinde fehlt aufgrund der Wirtschaftskrise schlichtweg Geld.

Bei Regen, Blitz und Donner trafen sich am Mittwoch 20.000 „Krieger“ aus aller Welt in Buñol, um dem spanischen Gemüse ein würdevolles Ende zu bereiten. Nach Angaben der Veranstalter dienten rund 130.000 Tomaten als Munition in diesem schrägen Spektakel.

Übrigens: 5000 Einheimische durften sich gratis an der „Orgie in Rot“ beteiligen.

Die besten Bilder von der Mega-Sauerei gibt's in unserer Galerie.