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Wirbel um Hass-Video Bushido: „Ich hab über das Ziel hinausgeschossen“

Skandal-Rapper Bushido äußerte sich am Montag auf N24 zum Wirbel um sein Video.

Skandal-Rapper Bushido äußerte sich am Montag auf N24 zum Wirbel um sein Video.

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dpa Lizenz

Berlin -

Skandalrapper Bushido hat in einem N24-Interview sein umstrittenes Hass-Video zum Song „Stress ohne Grund“ verteidigt.

Bushido bestreitet, dass er mit seinem Video, in dem er unter anderem Grünen-Chefin Claudia Roth und FDP-Politiker Serkan Tören angreift, zu Gewalt aufruft: „Ich möchte an dieser Stelle definitiv erst einmal darstellen, dass das absolut kein Aufruf zu irgendeiner Form von Gewalt sein soll, also überhaupt nicht.“

Hass-Video als Retourkutsche

„Ich wurde von den beiden auch des Öfteren als Antisemit und als Proll-Arschloch und so was alles betitelt und bezeichnet - auch in der Öffentlichkeit. Und das ist jetzt meine Retourkutsche gewesen - sollte aber auf gar keinen Fall irgendwie dazu aufrufen, den Leuten irgendwie Leid anzufügen oder so“, sagte der 34-Jährige weiter. Der Formulierung „Ich schieß auf Claudia Roth„ sei nicht wörtlich zu nehmen“. Wer die Rapper-Sprache kenne, werde das verstehen, so Bushido.

„In unserer Sprache ist das so: „Schießen“ wird mit „Beleidigen“ oder mit „Anmachen“, mit „Anpöbeln“, sozusagen, gleichgesetzt. „Schießen“ wird in diesem Falle - und auch in UNSEREM Falle - auf gar keinen Fall irgendwie mit Waffen oder Munition sozusagen assoziiert - und wenn ich überhaupt schieße, dann mit Worten und nichts anderem.“

Bushido: Werde mich nicht entschuldigen

Entschuldigen möchte Bushido sich nicht für sein Hass-Video - auch wenn er einräumt, dass er mit seiner Provokation vielleicht ein bisschen zu weit gegangen ist: „Ich möchte mich auf jeden Fall dahingehend äußern, dass das auf gar keinen Fall als eine Art Drohung, Mord-Drohung, was auch immer aufgefasst werden soll. (...) Ich glaube, ich hab ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen, aber ich würd mich hier jetzt auf gar keinen Fall entschuldigen.“