Düsseldorf - Die Pänz werden jubeln, die Lehrer freuen sich heimlicher, die Eltern haben die lieben Kleinen ein paar Tage länger zu Hause.
Grund: Bei der Landesregierung herrscht in Sachen Schweinegrippe Alarmstufe rot. Und so wollte Staatssekretär Dr. Walter Döllinger Freitag nicht ausschließen, dass die Sommerferien einfach verlängert werden.
Im WDR erklärte er, man könne durchaus später mit dem Schuljahr beginnen. Hintergrund: Bei einem Sondertreffen des Gesundheitsministeriums mit den Gesundheitsämtern und der Schweinegrippe-Expertenkommission wurde klar, dass konkrete Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen. Dazu gehören Beratungen, Verhaltensregeln und Hygienehinweise.
Gerade nach der Urlaubszeit erwartet man einen weiteren Anstieg der Erkrankungen. Döllinger: „Man kann vielleicht den Berg der Ansteckung etwas verzögern, wenn man später beginnt.“
Wie viel später das Schuljahr beginnen könnte, darauf mochte sich der Gesundheits-Staatsekretär nicht festlegen. „Die Entscheidung wird man jetzt noch nicht treffen können und wollen. Wir werden die nächsten vierzehn Tage abwarten.“
Am 17. August sollten die Ferien eigentlich enden.Durch den intensiven Reiseverkehr nimmt die Ausbreitung des Virus deutlich zu. Derzeit bestehe noch kein Grund Massenveranstaltungen wie etwa die Spiele der Fußball-Bundesliga abzusagen.
Die Menschen sollten sich aber weit mehr als bisher an Hygieneregeln halten und zu enge Kontakte möglichst meiden, hieß es in einer Mitteilung der Landesregierung.
Hier auch lesen:
Was Sie unbedingt wissen müssen ›
Lothar Matthäus muss 140.000 Euro zahlen
Vor dem Landgericht Wuppertal wurde der Rekordnationalspieler verurteilt: Er muss 140.000 Euro blechen – Grund ist ein Rathaus in Velbert.
Sila Sahin: Schon wieder eine Trainingspanne
Letzte Woche erlitt die GZSZ-Schauspielerin bei der Probe eine Gehirnerschütterung, diesmal brach mitten im Training ihr Absatz ab. Ein schlechtes Omen vor der großen Show?
Krombacher-Kiste wird 1 Euro teurer
Die Krombacher Brauerei hat für den Herbst eine deftige Preiserhöhung angekündigt. „Wir erhöhen die Abgabepreise bei allen Gebinden um 5 bis 8 Prozent“, sagte Brauereisprecher Weihrauch.