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TV-Beerdigung organisiert: „Verbotene Liebe“-Dreh bei Bonner Bestatter

„Verbotene Liebe“-Dreh: Claus Thull-Emden, Martina Servatius und Bestatter Ferdinand Pfahl.

„Verbotene Liebe“-Dreh: Claus Thull-Emden, Martina Servatius und Bestatter Ferdinand Pfahl.

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Privat

Bonn -

Eigentlich hat Ferdinand Pfahl (53), der in Bonn, Rheinbach und Berlin Bestattungshäuser besitzt, keinen einfachen Beruf. Der Tod ist sein Thema, ständig hat er es mit Särgen und Trauernden zu tun.

Pfahl hat bereits Prominente wie Harald Juhnke oder am vergangenen Wochenende Außenminister Guido Westerwelles Vater Heinz zu Grabe getragen. Im vergangenen Jahr sorgte Pfahl für ein würdiges Begräbnis des getöteten Babys Adam.

Doch neben dieser eher traurigen Tätigkeit hat er sich mittlerweile auch in der Film- und Fernsehszene einen Namen gemacht: Seine Bestattungshäuser werden regelmäßig als Drehkulissen genutzt.

„Angefangen hat es mit »Alarm für Cobra 11« vor ein paar Jahren“, sagt Pfahl. „Für diese Serie wurde bereits mehrmals bei mir gedreht. Mit dem Hauptdarsteller Erdogan Atalay verbindet mich mittlerweile sogar eine richtige Freundschaft. “

Doch das war nur der Anfang. „Wenn man einmal bei den TV-Produzenten in der Kartei ist, bekommt man dauernd Anfragen. Erst letzte Woche wurden bei mir Szenen für »Verbotene Liebe« gedreht“, sagt Pfahl nicht ohne Stolz.

Vor Ort waren die Schauspielerin Martina Servatius alias Gräfin Elisabeth von Lahnstein und Claus Thull-Emden als Butler Justus Stiehl. Sieht ganz so aus, als würde hier die Beerdigung von Serienfigur „Ludwig von Lahnstein“ organisiert...

Und noch ein TV-Prominenter kennt Pfahl gut: 2008 machte TV-Moderatorin Charlotte Roche für eine Dokumentation ein Praktikum bei Pfahl.