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Tiere von Vogelspinnen gedoublelt: Die Wahrheit über die Tatort-Spinnen

Die Bananenspinne wurde im "Tatort" gedoubelt.

Die Bananenspinne wurde im "Tatort" gedoubelt.

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João P. Burini CC BY-SA 3.0

12,87 Millionen sahen sie im „Tatort: Summ summ summ“: Zwei dicke Vogelspinnen – im Film als tödliche Bananenspinnen ausgegeben. Jan Josef Liefers (48) alias „Professor Boerne“ kauft sie in einer Kiste Bananen – und sie nisten sich in seiner Wohnung ein. Die ganze „Tatort“-Crew war in heller Aufregung!

Aber: Wie gefährlich waren die Tiere wirklich? „Die waren gut gefüttert, deshalb haben sie uns nicht angefallen“, erzählt Schauspieler Axel Prahl (wird am Dienstag 53) alias „Kommissar Thiel“ uns. Darauf habe er bestanden. „.Das waren schon echte Bananenspinnen.“

Heißt: Solche prächtigen Exemplare wie im Film – für viele Menschen der pure Horror - kommen ab und an wirklich in Bananenkisten zu uns nach Deutschland. Im saarländischen Bexbach etwa wurde vor zwei Jahren ein Supermarkt evakuiert, weil dort eine große Spinne aus einer Bananenkiste gekrabbelt war.

Beim „Tatort“-Dreh wurden die Tiere von zwei Vogelspinnen gedoubelt. Aber auch die sind giftig. „Nah an mich heranlassen muss ich die nicht“, bestätigt Axel Prahl. „Ich habe ein bisschen Angst und eine ganze Menge Respekt vor diesen Viechern. Meine Mutter hat mir früher immer gesagt: Nimm dich vor den dicken Kreuzspinnen in acht. Und diese Exemplare waren deutlich größer als Kreuzspinnen.“

Übrigens: Vogelspinnen fressen sich gern gegenseitig auf. Die Film-Szenen, in denen beide zusammen zu sehen sind, wurden deshalb montiert. Na, ob dieses Detail die Phobien der Fans lindert…