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Strecke Köln-Dortmund: Siemens jubelt: RRX wird in NRW gebaut

Die RRX-Züge sollen 160 km/h schnell fahren.

Die RRX-Züge sollen 160 km/h schnell fahren.

Düsseldorf -

Die 82 hochwertigen neuen Regional-Expresszüge RRX sollen von Siemens gebaut werden. Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt das Unternehmen gestern der Zuschlag und setzt sich gegen zwei Mitbewerber durch. Die Entscheidung sichert die Jobs von rund 2800 Mitarbeitern an den Standorten Krefeld und Wegberg.

Die Entscheidung muss allerdings  noch von den   Gremien der Verkehrsverbünde abgenickt werden. Siemens wird wohl auch einen Wartungsvertrag für die nächsten   30 Jahre erhalten.

Der RRX hat eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern und soll Köln und Dortmund im 15-Minuten-Takt verbinden. Die ersten Züge sollen 2018 ausgeliefert werden.

Das Land NRW wird sich am Kauf der Fahrzeuge mit 60 Millionen Euro beteiligen.

Angebot für Pendler

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (57, SPD) begrüßte die Entscheidung: „Die Pendler bekommen endlich ein attraktives Angebot. Die alten Züge werden sukzessive ersetzt. Nach dem Ausbau der RRX-Schieneninfrastruktur auf der Kernstrecke zwischen Köln und Dortmund wird NRW ein Spitzenangebot bieten. Dann können täglich mehr als 31.000 Pkw-Fahrten auf die Bahn verlagert werden.“

Auch Rolf Beu, Verkehrs-Experte der Grünen, ist optimistisch: „Mit der Entscheidung werden die neuen RRX-Fahrzeuge vom Reißbrett in die Realität befördert. Qualitativ bedeutet das einen Quantensprung zu Gunsten der Fahrgäste im Bahnland Nr. eins.“

Die Züge sollen mindestens 800 Sitzplätze pro Zug einen Erste-Klasse-Bereich pro Fahrzeug bieten.