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Promi-Wahlkampf in den USA Diese Stars schießen gegen Obama

Nimmt’s locker: US-Präsident Obama.

Nimmt’s locker: US-Präsident Obama.

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dpa Lizenz

Washington -

Gegen Barack Obama formiert sich prominenter Widerstand. Während Stars wie George Clooney, Mariah Carey, Shakira oder Salma Hayek den US-Präsidenten unterstützen, findet sein Gegenkandidat von den Republikanern, Mitt Romney, vor der Wahl am 6. November auch immer mehr Helfer.

• Clint Eastwood: „Wir brauchen Gouverneur Romney jetzt mehr denn je. Ich werde für ihn stimmen“, sagte der Oscar-Preisträger („Erbarmungslos“, „Million Dollar Baby“). Der dankte es ihm. „Er hat mich gerade sehr glücklich gemacht“, erwiderte Romney. „Was für ein Kerl.“

„Dirty Harry“ Eastwood (82) erklärte, er habe beim Dreh von „Mystic River“ in Massachusetts vor fast zehn Jahren die ersten Kampagnen für Romney gesehen, der sich damals um den dortigen Gouverneursposten bewarb. Damals habe er gedacht, Romney sei zu gut aussehend für einen Gouverneur: „Aber er sieht aus, als könnte er Präsident sein“.

• Chuck Norris: Der Haudrauf ist Romneys Bruder im Geiste. Beide erzkonservativ – und absolute Schwulen-Hasser. „Meine Frau Gena und ich träumen davon, dass Romney Präsident wird“, schwärmt der 72-jährige Karate-Ex-Weltmeister.

Allen Ernstes kämpft der „Texas Ranger“ gegen die „Indoktrinierung durch Schwule in Amerikas Schulen“. Auf dieser Linie liegt auch Romney – der übrigens als 18-Jähriger homosexuelle Mitschüler mobbte. Während ein Kumpel diese festhielt, schnippelte Romney ihnen die Haare millimeterkurz.

• Donald Trump: Der mag eigentlich nur einen Menschen – sich selbst. Politisch allerdings steht dem 66-jährigen Milliardär und Immobilien-Tycoon Mitt Romney nahe. Weil dessen Finanzpolitik Superreiche protegiert.

Also startete Mr. Trump einen Vernichtungsfeldzug gegen Obama, schickte Detektive nach Hawaii, die angeblich nachwiesen, dass der Präsident gar kein Amerikaner ist. Das Weiße Haus stellte dessen Geburtsurkunde ins Internet. Er ist ein Ami - aber Trump tobte im TV: „Ich weiß es besser als jeder andere.“

• Robert Duvall: Ist eine lebende Film-Legende. Er glänzte in Kino-Knüllern wie Der „Pate 1 & 2“, „Apocalypse Now“ und „Open Range“. Dort spielt der Hollywood-Haudegen (81) einen unbeugsamen Rancher.

In der Traumfabrik, wo die meisten Superstars pro Obama sind, ist er der Außenseiter. Was ihn nicht daran hindert, Wahlkampf-Spendengalas für Romney in seiner eigenen Villa auszurichten. Über 20.000 Euro kosteten dort die teuersten Tickets.

• Gene Simmons: Rockstars stehen offenbar auf Romney. Wobei: Der Kiss-Frontmann, Bassist und Sänger mit der Endlos-Zunge war ursprünglich Obama-Fan, rührte 2008 für den Demokraten die Werbetrommel. Und wurde nach eigenen Angaben enttäuscht.

Simmons (63), der Obamas Steuerpolitik ablehnt: „Amerika muss wieder Geschäfte machen und sollte von einem Geschäftsmann regiert werden.“ Das passt auf den Ex-Hedgefondsmanager Romney. Simmons ist selbst Geschäftsmann, betreibt eine Restaurantkette. Seine Philosophie: „Amerika ist Business – so sollten wir es auch anpacken!“