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Neun echt gute Gründe: Darum gewinnt Leonardo DiCaprio dieses Jahr den Oscar

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Leonardo DiCaprio zählt seit über zwanzig Jahren zu den besten Schauspielern der Welt. Warum wird er dann nicht nicht endlich mit einem Oscar geehrt?

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imago/ZUMA Press

Leonardo DiCaprio hat viele fantastische Filme gedreht . Ob „Gilbert Grape“, „Aviator“ oder „The Wolf of Wall Street“- der 41-Jährige wird stets von Presse und Publikum hochgelobt. Danach folgt meistens die Oscar-Nominierung und dann … nichts!

Bereits fünf Mal ist der arme Kerl leer ausgegangen. Sein scheinbar endloser Oscar-Krimi ist mittlerweile ein regelrechter Running-Gag. Armer Leo!

Doch dieses Jahr wird alles anders. „The Revenant“ wird ihm endlich den begehrten Goldjungen als „Bester Hauptdarsteller“ einbringen. Warum wir uns da so sicher sind? Ein Plädoyer.

1. Weil er auf eine fehlerlose Karriere zurückblicken kann

Was Leonardo DiCaprio anpackt, wird zum Kassen-Erfolg. Denn der 41-Jährige setzt stets auf große Produktionen mit Award-Potential. In Sequels oder Franchises sucht man ihn vergeblich. Und der Erfolg gibt dem Charakter-Schauspieler Recht: Seine Filme haben in den USA insgesamt rund 2,5 Milliarden Dollar eingespielt.

Von DiCaprio haben übrigens auch Quentin Tarantino und Martin Scorcese profitiert. In ihren beiden erfolgreichsten Filmen hatte der Hollywood-Star seine schauspielerischen Finger im Spiel.

2. Weil niemand das Method-Acting so beherrscht wie er

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Für „The Revenant“ ging Leonardo DiCaprio an seine Grenzen.

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Schmerzverzehrtes Gesicht, ausgemergelter Körper – wenn Leonardo DiCaprio leidet, leidet die ganze Welt mit ihm. Und bitte, liebe Academy-Jury, was wollt ihr denn noch mehr?

Er wird in „The Revenant“ minutenlang von einem Grizzly-Bären durch die Gegend geschleudert und häutet danach schwer verletzt einen Pferde-Kadaver, um in der Nacht nicht auszukühlen. Mehr Drama geht nun wirklich nicht - und auf sowas steht ihr ja bekanntermaßen.

3. Weil er Preise über Preise gewinnt

Leonardo DiCaprio hat für „The Revenant“ alles abgeräumt, was es abzuräumen gab. Einen British Academy Film Award, einen Screen Actors Guild Award und einen Golden Globe. Und wer den gewinnt, gewinnt in der Regel auch den Oscar.

Zugegeben, im Fall des 41-Jährigen bestätigen Ausnahmen die Regel, aber so viele Filmkritiker können sich einfach nicht irren.

4. Weil er sooo schön schmachtet

Wenn er einem tief in die Augen blickt, schmilzt man dahin. Das war schon in „Titanic“ so und auch bei „The Great Gatsby“. Der Hollywood-Liebling weiß, wie er die Frauen der Schöpfung um den Finger wickelt und das ist doch schließlich auch eine Kunst, oder?

5. Weil sich keiner so einsetzt wie er

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Nur eins ist ihm noch wichtiger als sein schauspielerischer Erfolg. Leonardo DiCaprio beim Klima-Gipfel 2014.

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Er sieht nicht nur gut aus und ist ungeheuer erfolgreich, er hat auch noch ein gutes Herz. Mit gerade einmal 24 Jahren gründete er die „Leonardo DiCaprio Foundation“ und setzt sich seitdem für den Umweltschutz und gegen die globale Erwärmung ein. Das soll ihm Berichten zufolge sogar wichtiger sein, als der Oscar. Hach, bescheiden ist er also auch noch ...

6. Weil er eine deutsche Mutter hat

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Leonardo DiCaprio ist ein echtes Muttersöhnchen - natürlich nur im besten Sinne.

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Was denn, so ein bisschen Patriotismus wird doch wohl noch erlaubt sein? Bei der Fußball-Weltmeisterschaft drücken wir schließlich auch unserem Team die Daumen. Und wie oft kommt es vor, dass ein Deutscher für einen Oscar nominiert wird. Okay Halbdeutscher … Unser Glas ist eben halbvoll, nicht halbleer. Man muss auch mal ein Auge zudrücken können. Wir sind Leo!

7. Weil er nicht mal mit aufs Oscar-Selfie durfte

Dieses Foto ging in die Oscar-Geschichte ein. Als Moderatorin Ellen DeGeneres 2014 mit ihrem Handy ins Publikum ging und die Hollywood-Riege zum Selfie aufrief, entstand ein Foto, das bei Twitter zum meist retweeteten Bild aller Zeiten wurde. Jennifer Lawrence war dabei, Julia Roberts, Brad Pitt und auch Bradley Cooper. Leonardo DiCaprio fehlte hingegen. Hier geht es also ums Prinzip!

8. Weil sonst ein trauriges Schicksal auf ihn wartet

Das sagt zumindest die Statistik. Vor Leonardo DiCaprio gab es nämlich nur zwei Hollywood-Männer, die noch öfter für einen Oscar nominiert wurden - und leer ausgingen. Richard Burton hoffte sieben Mal auf den Goldjungen, Peter O'Toole sogar achtmal. Und heute? Beide sind gestorben ohne jemals einen Oscar gewonnen zu haben. Das muss bei Leo anders laufen.

9. Weil es langsam echt lächerlich wird

Er wartet schon über zwanzig Jahre und ist mittlerweile auch nicht mehr der Jüngste. Seine erste Oscar-Nominierung erhielt Leonardo DiCaprio 1994 als „Bester Nebendarsteller“ in „Gilbert Grape“. 2005 folgte eine Nominierung für „Aviator“ und 2007 für „Blood Diamond“.

2014 war er sogar zweimal für „The Wolf of Wall Street“ nominiert, einmal als „Bester Hauptdarsteller“ und einmal als Produzent für „Bester Film“.

Hinzukommen unzählige Comics, Grafiken und sogar ein Computerspiel, in dem es nur darum geht, wie DiCaprio dem Oscar nachjagt. Wir finden: Jetzt reicht es!

Sonntagnacht ist der große Moment also endlich gekommen. Auf der XXL-Leinwand im Dolby Theatre in Los Angeles werden die fünf kleinen Bildchen der Nominierten eingeblendet und Julianne Moore wird die legendäre Worte sagen.

Doch diesmal kann nur einer jubeln. Denn es wird heißen: „And the Oscar goes to … Leonardo DiCaprio“. Wehe, wenn nicht!