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„Kiss Bang Love“: Züngeln, bis der Brechreiz kommt

Warum sich mit lästigem Gerede aufhalten, wenn man auch gleich zur Sache kommen kann? Auf der Suche nach Mr.Right knutscht sich die 26-jährige Pia wild und hemmungslos durch zwölf Männermünder.

Die neue Dating-Show „Kiss Bang Love“ auf ProSieben zieht damit alle Register und setzt voll auf die voyeuristische Tinder-Generation.

Denn hier wird nicht lang gefackelt: Mit verbundenen Augen rückt ein Mann nach dem anderen zum Kuss-Marathon an.

Da wird geschlabbert, geleckt und betatscht bis es dem Zuschauer in den Augen weh tut und sich der erste Würgereflex einstellt. Dem Zuschauer bleibt nichts erspart.

Die Kamera immer im Close-up entgeht einem keine Sekunde der teils geschmacklosen Zungen-Akrobatik.

Zwölf Männer, drei Kategorien

Die Männer, die Pia abschlabbern dürfen, sind in drei Kategorien aufgeteilt: Manche passen laut einem Partnertest perfekt zu ihr, andere sind so gar nicht ihr Typ und wieder andere passen laut Pia selbst genau in ihr Beuteschema.

Mr. Right muss laut Pia folgende Eigenschaften haben: Groß, süßes Lächeln, schöne Augen und ein Dreitagebart. Wie gut, dass niemand bei diesem Format oberflächlich ist. Charakter? Pff … wer braucht schon so was?

Und dann geht es los: Pia lässt sich nicht lange bitten und geht direkt zur Sache. Fachmännisch beurteilt sie die Zungen-Fertigkeit ihres Gegenübers und hält sich mit ihrem Urteil nicht zurück.

Das bekommt auch der selbstverliebte  Costas zu spüren: „Mein Kuss wird gleich sehr emotional, sehr leidenschaftlich“, prallt er kurz vor seinem Einsatz noch.

Doch als seine Zunge plötzlich aus dem Mund geschossen kommt und sich auf die Münchnerin stürzt, wie ein Hund, der seinen Napf ausschleckt, hat diese auch schon genug. „Ne, Pfui“, ruft sie und bricht ab.

Costas darf wieder zurück vor den heimischen Spiegel.  Soll er sich doch selber knutschen. 

Auf der nächsten Seite: Einer der Knutsch-Bewerber ist kein Unbekannter!

Unter den zwölf verzweifelten Männern gibt es aber tatsächlich auch welche, die wissen, wie sie Pia mit ihrer Zunge um den Finger wickeln.

Eklige Schlabberei: Coastas Zunge verselbstständigt sich
Dieser Kuss entlockt Pia nur ein "Nee, pfui"!

Da wäre zum Beispiel Philipp. Er wurde von Pias Freundinnen – die übrigens im Nebenzimmer sitzen und das Spektakel in bester „Sex and the City“-Manier kommentieren – ins Rennen geschickt.

Die beiden sind entfernte Bekannte und Philipp hatte schon länger ein Auge auf die hübsche Studentin geworfen.

Mit dem Smalltalk hat es bisher nicht geklappt, vielleicht läuft es beim Küssen ja besser? Ohne zu wissen, wem sie da gerade ihre Zunge in den Hals steckt, liegen die beiden jedenfalls direkt auf einer Wellenlänge.

Im Kuss-Tagebuch hält Pia jeden Kuss fest und verteilt Punkte von 0 bis 5. Am Ende der ersten Runde wählt sie die besten fünf Küsser aus.

In Runde zwei geht es mit ihnen dann in den „Kiss Room“. Dort dürfen die Singles zum ersten Mal die Augenbinden abnehmen und ein paar Worte wechseln, bevor wieder gezüngelt wird bis der Speichel tropft und uns der Brechreiz hoch kommt.

Auf der nächsten Seite: In Runde drei wird auch noch gefummelt

Weiter geht es in Runde drei: Die toughe Pia entscheidet sich für Jan und Philipp, die mit ihr jeweils einen Tag und eine Nacht in Amsterdam verbringen dürfen.

In der niederländischen Metropole darf dann nicht nur munter weiter geknutscht werden, diesmal dürfen auch die Hände im Whirlpool zum Einsatz kommen.

Sein Kuss überzeugt: Philipp ist kein Unbekannter!
Mit dem Snalltalk hat es bisher nicht geklappt. Vielleicht läuft der Kuss ja besser?

Am Ende entscheidet natürlich wieder ein Kuss, wer das Herz der 26-Jährigen erobert. Ja nee, ist klar!

Die Finalisten hat es jedenfalls schon schwer erwischt. Jan ist sich sogar sicher, dass er in Pia die perfekte Frau gefunden hat.

Denn: "Sie hat tolle grüne Augen. Ich habe auch grüne Augen, nur ich ein bisschen dunkler. Das passt auch." Hach, die wissen einfach, was Liebe ausmacht.

Am Ende entscheidet sich Pia übrigens für Philipp, den Typen, den sie irgendwie schon kennt. Was für eine Überraschung! Wir sind sicher, die beiden werden glücklich, bis zum Ende ihrer Tage. +++Ironie off+++

Wir brauchen danach jedenfalls erst einmal einen Liter Bleiche zum Herunterspülen. Allein vom Zuschauen haben wir das Gefühl, den Mund voller Bakterien zu haben.

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