Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.

Kölner Silvester-Mob: NRW-Grüne: Sexualstrafrecht ist zu lasch!

GYI_504209892

Nach den Vorkommnissen in der Silvesternacht patroulliert die Kölner Polizei verstärkt am Kölner Hauptbahnhof.

Foto:

Getty Images

Düsseldorf -

Sexualstraftäter sollen konsequenter bestraft werden – das fordern die NRW-Grünen als Konsequenz aus dem Silvester-Mob am Kölner Hauptbahnhof.

Mittlerweile haben rund 400 Opfer Strafanzeige gestellt. „Sexuelle Gewalt ist kein Kavaliersdelikt“, sagte Sven Lehmann (36), Chef der NRW-Grünen, EXPRESS.DE.

„Das Sexualstrafrecht in Deutschland ist viel zu lasch, auch deswegen kommen neun von zehn Anzeigen nicht zur Verurteilung. Es kann doch nicht sein, dass Opfer von Gewalt kompliziert nachweisen müssen, dass und wie sie sich gewehrt haben.“

Die Fälle von Köln zeigten, dass sexuelle Übergriffe oft für die Opfer überraschend passieren.

Lehmann: „Wir Grüne fordern: Ein Nein muss reichen! Jede sexuelle Handlung, die nicht einvernehmlich ist, muss automatisch unter Strafe gestellt werden. Wir fordern, dass die Instanbul-Konvention endlich auch in Deutschland ratifiziert wird. Wir dürfen aber nicht die Augen davor verschließen, dass die meisten Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung in der Familie passieren. Männer müssen die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen respektieren - und umgekehrt.“


Es gibt neue Nachrichten!

Wir haben neue Artikel für Sie. Möchten Sie jetzt die aktuelle Startseite laden?