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LKA stocksauer: Zoff um Henssler-Show im Knast – das sagt RTL

Steffen Henssler arbeitet in seiner neuen RTL-Doku mit Verbrechern zusammen, übernachtet sogar in einer Gefängniszelle.

Steffen Henssler arbeitet in seiner neuen RTL-Doku mit Verbrechern zusammen, übernachtet sogar in einer Gefängniszelle.

Foto:

(c) RTL / Axel Kirchhof

Köln -

Wirbel um die neue RTL-Show "Henssler hinter Gittern": Das LKA ist auf dem Baum, weil einer der Teilnehmer der Show an dem schaurigen Verbrechen von Sittensen beteiligt war. Im Februar 2007 wurden sieben Menschen in einem China-Restaurant in der niedersächsischen Kleinstadt auf bestialische Art und Weise erschossen. Der Fall schockierte ganz Deutschland.

Nun hat RTL auf die Vorwürfe, hier werde ein verurteilter Schwerverbrecher glorifiziert, reagiert.

Sprecherin Anke Eickmeyer erklärt zunächst noch einmal das Sende-Konzept: "Bei der Dokumentation »Henssler hinter Gittern« handelt es sich um einzigartiges Experiment: Der Hamburger Starkoch Steffen Henssler will einer Gruppe von zumeist ungelernten Strafgefangenen das Kochen beibringen und mit einigen von ihnen ein Bistro hinter Gittern eröffnen. Nicht zuletzt will der 41-Jährige den Straffälligen so mögliche Perspektiven für die Zeit nach der Haftentlassung aufzeigen. Insgesamt elf Strafgefangene sind zu Beginn des Experiments von Steffen Henssler dabei. Ihre Straftaten reichen von Diebstahl bis zu Raub mit Todesfolge."

Dann stellt die Sprecherin klar: "Es geht bei »Henssler hinter Gittern« nicht darum, Straftätern eine Bühne zu geben, sondern darum, inhaftierten Straftätern eine Chance auf Resozialisierung zu bieten. Die Strafgefangenen und ihre Taten werden in keinster Weise glorifiziert. Es wird nichts beschönigt oder gerechtfertigt. Die Dokumentation wurde in enger Absprache mit der JVA Bremen erstellt."


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