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Kampfansage an Südkorea Hier probt Nordkorea den „echten Krieg“

Pjöngjang -

Die Lage zwischen Nordkorea und Südkorea scheint immer mehr zu eskalieren.

Nur einen Tag nach der Amtseinführung der neuen südkoreanischen Präsidentin hat Nordkorea ein Großmanöver abgehalten – zur Erprobung eines „echten Krieges“, heißt es.

„Die Artillerie feuerte endlos Schüsse auf 'feindliche Stellungen' ab, ihr Getöse erschütterte Himmel und Erde und alle waren eingehüllt in Flammen“, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag.

Erst als der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un die „feindlichen Stellungen in Flammen“ gesehen habe, sei er „zufrieden“ gewesen.

Wo das Manöver stattfand, blieb geheim.

Nordkorea warnt vor US-Militärmanöver

Vor Beginn zweier jährlicher Großmanöver der US-Streitkräfte mit Südkorea hat das kommunistische Nordkorea erneut scharfe Töne angeschlagen. Die Volksarmee unterstellte beiden Ländern, einen „Aggressionskrieg“ vom Zaun brechen zu wollen.

Wer einen Krieg auslöse, sei „zu einer elendigen Zerstörung verurteilt“, drohte der Militärvertreter Pak Rim Su im Grenzort Panmunjom in einer Botschaft an den Befehlshaber der US-Streitkräfte in Südkorea, James Thurman.

Die Botschaft sei telefonisch übermittelt worden, berichteten die Staatsmedien.