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Hohe Renditechancen: Fondsgebunde Riester-Rente - lohnt sich das?

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Köln -

Eine Riester-Rentenversicherung mit einem Fondsanteil ist vor allem für jüngere Menschen und Anleger, die Chancen auf eine höhere Rendite nutzen wollen, eine sinnvolle Alternative zu einem klassischen Riester-Versicherungsvertrag.

Da der Gesetzgeber bei diesem Vorsorgemodell besonderen Wert auf Sicherheit gelegt und eine Beitragsgarantie vorgeschrieben hat, sind echte Verluste auch bei einer Fondspolice ausgeschlossen. Bei Rentenbeginn müssen mindestens alle eingezahlten Beiträge und Zulagen garantiert zur Verfügung stehen. Sparer könnten im schlimmsten aller denkbaren Fälle höchstens keine Erträge erzielen, haben aber im Gegenzug vor allem bei längeren Laufzeiten die Möglichkeit, überdurchschnittliche Renditen und somit später auch eine höhere Rente zu erhalten. Riester-Fondspolicen (Konditionen unter www.express.de/riester vergleichen) haben zudem noch einige interessante Vorteile:

Auf unterschiedliche Fonds setzen. Der Sparer kann bei den meisten Angeboten seinen Beitrag auf mehrere Fonds verteilen, somit den Aktienanteil immer selbst beeinflussen und damit sein Anlagerisiko streuen und steuern. Möchte der Sparer seine Fonds – je nach aktueller Kapitalmarktsituation – des Öfteren austauschen, so fällt hier im Gegensatz zum normalen Fondssparplan keine Abgeltungssteuer an.

Vorteile auch für nicht Förderberechtigte. Jeder - also beispielsweise auch Selbstständige und Freiberufler – kann eine Riester-Fondspolice abschließen. Auch für Personen, die keine staatliche Förderung erhalten, gelten ebenfalls die Beitragsgarantie und auch die günstige Besteuerung. Das bedeutet, dass bei einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und einer Auszahlung nach Vollendung des 60. Lebensjahres auch ungeförderte Riester-Fonds während der Einzahlungsphase abgeltungsteuerfrei bleiben und bei einer Kapitalauszahlung nur die Hälfte des Gewinns zu versteuern ist.

Bei Fondspolicen fallen in der Regel Kosten für den Versicherungsmantel und die Fondsanlage an. Hier gibt es zum Teil große Gebührenunterschiede bei den Anbietern. Vor einer Entscheidung für einen Riester-Vertrag raten die Experten der Stiftung Warentest daher, genau die Marktangebote zu vergleichen.