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Engländer zerreißen Hirschbiegel: Deutscher „Di-Film“- Regisseur kriegt sein Schlachtfest

Auf der Flucht vor den Fotografen: Naomi Watts als Lady Diana im Film.

Auf der Flucht vor den Fotografen: Naomi Watts als Lady Diana im Film.

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dpa

Er hat gesagt, er sei auf ein „Schlachtfest“ vorbereitet. Das bekommt Oliver Hirschbiegel (56) jetzt!

Die englischen Zeitungen zerreißen den Lady-Di-Film „Diana“ des Erfolgs-Regisseurs („Der Untergang“) in der Luft.

„Peinlich, grauenhaft und aufdringlich“, urteilte die renommierte „Times“ nach der feierlichen Premiere in London (Wir berichteten). Und der „Guardian“ schrieb schlicht wie vernichtend: „Arme Diana!“

Hauptdarstellerin Naomi Watts (44) wird für ihren Glitzer-Auftritt mit Diamanten-Collier auf der schillernden Premiere gefeiert – am deutschen Regisseur aber arbeiten sich die Engländer ab. Dabei basiert seine Romanze auf einem englischen Buch: „Diana – Ihre letzte Liebe“ von Autorin Kate Snells.

Wir erreichten Hirschbiegel am Freitag in Paris. Der Regisseur sagt uns: „Ich stehe der Kritik gelassen gegenüber und warte einfach ab. Auch beim »Untergang« ist ordentlich auf mich eingeprügelt worden, und doch war der Film am Ende ein großer Erfolg“.

Haben die Briten Recht? Ist der Film wirklich so schlecht, wie sie schreiben?

Wir sahen den Film, der in Deutschland erst am 9. Januar in die Kinos kommt, vorab: Naomi spielt die Prinzessin mit großer Hingabe als labile, verliebte Frau, deren Berühmtheit ihrer Liebesbeziehung zu Khan („Lost“-Star Naveen Andrews, 44) im Wege steht. Dabei kann es an ihrer Darstellung es nicht liegen, dass die Erwartungen des Premieren- Publikums derart enttäuscht wurden.

Vielleicht sind die Erwartungen zu hoch... Prinzessin Diana (†1997) war berühmteste Frau der Welt, am meisten fotografierte Prominente. Millionen nahmen Anteil an ihrem Schicksal, waren erschüttert über ihren Unfalltod.

Mit dieser realen Story kann ein Film schwer mithalten...