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1200 Verletzte im Ural: Darum gibt es so viele Videos vom Meteoriten-Einschlag

Deutlich zu erkennen – der Meteorit am Himmel.

Deutlich zu erkennen – der Meteorit am Himmel.

Foto:

AP

Moskau -

Dank der Angewohnheit zahlreicher russischer Autofahrer, nur mit einer laufenden Kamera auf dem Armaturenbrett unterwegs zu sein, gibt es ungewöhnlich viele spektakuläre Videos von dem Meteoriten-Absturz im Ural.

Auf mehreren ist zu sehen, wie ein strahlender Feuerball erscheint und dann quer über den Himmel rast. Andere Kameras wurden wie in einem Film kurz von einer mutmaßlichen Explosion geblendet.

In Russland haben viele Autofahrer hinter den Frontscheiben ihrer Wagen eine Videokamera fest installiert. Damit sichern sie sich etwa gegen die Willkür korrupter Verkehrspolizisten ab - wenn diese zum Beispiel behaupten, die Kraftfahrer seien bei Rot über eine Ampel gefahren.

Auch bei Verkehrsunfällen dokumentieren die Aufnahmen oft, wer der echte Schuldige ist. Durch die Filmerei im Straßenverkehr fangen die Fahrer auch immer wieder ungewöhnliche Motive ein.

Es mangelte im Netz auch nicht an Fotos von Schäden, die der Meteorit verursacht hat. Mehrere Augenzeugen fotografierten eine Fabrik mit eingestürztem Dach und einer teilweise eingebrochenen Wand sowie ein Universitätsgebäude, bei dem viele Fensterscheiben fehlten.