Empfehlen | Drucken | Kontakt

Kirschsaft?: Hilfe gegen Muskelkater

Muskeln en masse. Um sich diese anzutrainieren, kommt man kaum um die Schmerzen des Muskelkaters herum.
Muskeln en masse. Um sich diese anzutrainieren, kommt man kaum um die Schmerzen des Muskelkaters herum.
Foto: dpa

Um den Muskelkater schneller zu überwinden, empfiehlt Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln vielmehr, die Durchblutung und den Stoffwechsel von außen anzuregen: „Das Ziel ist es, den Körper bei der Regeneration zu unterstützen.“ Dieser Mechanismus könne beispielsweise durch moderates Training und Wärme ausgelöst werden. „Der Gang in die Sauna oder ein heißes Bad lindert den Schmerz und fördert die Heilung.“

Laut einer Studie amerikanischer Wissenschaftler soll auch das Trinken von Kirschsaft sowohl dem Muskelkater vorbeugen als auch den Schmerz lindern. Die Forscher nehmen an, dass in Kirschen enthaltene entzündungshemmende Wirkstoffe und Antioxidantien für den Effekt verantwortlich seien. Dem steht Froböse kritisch gegenüber: „Ehe der Kirschsaft die bedürftigen Muskelfasern erreicht, haben sich seine Nähr- und Inhaltsstoffe längst so verdünnt, dass kaum noch etwas an den betroffenen Stellen ankommt.“

Grundsätzlich ist Muskelkater das Resultat ungewohnter Bewegungen oder besonders starker Belastung. Im Inneren angespannter Muskeln kommt es laut Froböse dabei zu einer erhöhten Dehnung einzelner Muskelfasern. Wenn sie mit fortdauernder Belastung ermüden, können kleine Eiweißstrukturen zerreißen, aus denen sich die Fasern zusammensetzen. Diese winzigen Verletzungen sind die Ursache für den Muskelschmerz.

Zur Heilung reagiert der Körper mit einer lokalen Entzündung und Schwellung. Dadurch sollen die Durchblutung und schließlich der Stoffwechsel - also der Abtransport defekter Strukturen und die Anlieferung neuen Zellmaterials - angeregt werden, erläutert der Gesundheitsexperte.

Gute Adressen rund um Sport in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Weitere Meldungen aus dem Bereich nah.de
Individuelle Eheringe liegen dieses Jahr im Trend.
Individuell ist in
Die Trends bei Eheringen

Im besten Fall heiratet man nur einmal. Ein Ehering ist daher eines der wichtigsten Schmuckstücke im Leben. Und doch sind sie meist so dezent und unscheinbar, dass sie kaum auffallen. Das ändert sich aber: Eheringe bekommen neue Formen, Farben und Materialien.

Das Knöterichgewächs Rhabarber schmeckt auch als Konfitüre und in Kuchen gut.
Süß-saures Duett
So gut ergänzen sich Rhabarber und Erdbeeren

Wenige Wochen bis etwa Ende Juni sind sowohl Rhabarber als auch Erdbeeren frisch vom Feld zu haben. Säure und Süße sind ideale Partner. Auch zu deftigen Speisen passt das Team.

Was tun bei hartnäckigen Rotweinflecken?
Haushaltsmythen auf der Spur
Welche Mittelchen helfen beim Putzen?

Oma kannte sie schon, Mutter gibt sie weiter: Tipps, wie sich mit Hausmitteln wie Bier, Essig oder Kaffeesatz vermeintlich billiger und besser putzen lässt. Aber stimmt das denn?

nah.de
Finde uns auf Facebook
Weitere Themen im Überblick
Wer weiß es?

Was beinhaltet das Gold-Paket bei nah.de?

Tarife
Weitere Links für nah.de-Nutzer
Impressum

Sonderveröffentlichungen der Zeitungsgruppe Köln

Verantwortlich
Redaktion Marco Morinello
Anzeigen Karsten Hundhausen

Verlag
M. DuMont Schauberg
Expedition der Kölnischen Zeitung GmbH & Co. KG
Neven DuMont Haus
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln