Wie? Der 55-Jährige ernährte sich von rohem Biberfleisch und kratzte für Flüssigkeit den Frost vom Boden. Eine Horde Kojoten musste er sich mit einer Trillerpfeife vom Leib halten, berichtete der kanadische Fernsehsender CTV.
Der Pelztierjäger war etwa 130 Kilometer von Calgary entfernt in unwegsamem Gelände unterwegs, als sich bei seinem in der Nähe abgestellten Geländewagen die Bremsen lösten. Das Auto rollte auf ihn zu und klemmte eins seiner Beine ein. "Ich hatte alles dabei, was ich brauchte, aber ich kam nicht dran", berichtete er.
Das einzige Nahrungsmittel in erreichbarer Nähe war ein toter Biber, den er gerade aus einer Falle geholt hatte. Er häutete das Tier, um mit dem Fell zumindest seinen Kopf und den Bauch zu wärmen - nachts sanken die Temperaturen dem Bericht zufolge auf minus 17 Grad.
Als sein Hunger übermächtig wurde, aß er auch das Fleisch. Allerdings sei ihm schlecht geworden, berichtete er.
Vier Tage und drei Nächte musste Ken Hildebrand ausharren, bis ihn ein Wanderer und dessen Hund fanden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.
Zunächst blieb unklar, ob sein Bein abgenommen werden musste.











