Kein Zweifel – der Name Mülheim geht zurück auf „Mühlen“. Doch was für Mühlen waren es, die dem Veedel ihren Namen verleihen?
Also fragen wir das Kölner Stadtmuseum. Die Recherche von Museumschef Michael Euler-Schmidt und seinen Mitarbeitern ergab: „Im Jahre 1098 gab es mit Sicherheit eine Mühle.“ 1612 waren es dann vier Windmühlen und zwei Rössermühlen, die also von Pferden angetrieben wurden. 1846 auf dem Höhepunkt waren es dann sechs Wassermühlen, drei Windmühlen und noch eine Rossmühle. 1913 gab es keine einzige Mühle mehr. „Die Mühlen verschwanden dann im Zuge der Industrialisierung“, erklärt Michael Euler-Schmidt.
Einzig erhalten ist noch die Herler Mühle mit ihrem Wasserrad in Buchheim. Sie liegt an der Strunde, heute nur noch ein kleiner Bach. Ab Buchheim größtenteils kanalisiert, fließt er in den Rhein. Doch als dieser Bach, der im Bergischen entspringt, mal richtig viel Wasser führte, gehörte er zu den am meisten industriell genutzten deutschen Flüssen. Die Strunde führte damals soviel Wasser, dass man sogar einen Abzweig legte. Das war der Faulbach. Noch heute erinnern die Straßennamen „Am Faulbach“, „Bachstraße“, „Lohmühlenstraße“ und „Windmühlenstraße“ an die Mühlen-Zeit in Mülheim.
Das ist mein Veedel
RTL-2-Newslady Sandra Thier lebt in Mülheim. Nach Jahren auf der linksrheinischen Seite zog es sie nun auf die „Schäl Sick“. Sie stellt dem EXPRESS ihr neues Veedel bei einem Rundgang vor.
Familienpark unter der Brücke
Zwischen dem Rhein- und Jugendpark entsteht eine neue Freizeitanlage. Das Areal wird diverse Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche mit Mini-Cart-Bahn, Minigolf und einer Kletterwand bieten.
Wir sind ein Veedel im Aufbruch
Mülheim hat viele Gesichter und Facetten. Für Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs (SPD) ist Mülheim ein Veedel im Aufbruch. Bürger und Geschäftsleute engagieren sich gemeinsam.