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Titel-Zoff: Vettel-Posse: Ferrari gibt endlich auf

Die drei Titel bleiben bestehen: Sebastian Vettel braucht seinen Drei-Finger-Jubel nicht zu ändern und kann sich weiter über seinen Erfolg erfreuen.
Die drei Titel bleiben bestehen: Sebastian Vettel braucht seinen Drei-Finger-Jubel nicht zu ändern und kann sich weiter über seinen Erfolg erfreuen.
 Foto: dapd
Rom/Köln –  

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bleibt sein dritter Titel erhalten! Die FIA wird ein mögliches Vergehen des Red-Bull-Piloten beim letzten Rennen in Sao Paulo nicht nachträglich untersuchen.

„Vettel hat nichts falsch gemacht. Es gab widersprüchliche Flaggen- und Leuchtsignale“, sagte ein FIA-Sprecher. Die fraglichen Ereignisse in der vierten Runde, in der Vettel in einer Gelbphase überholt haben soll, seien bereits während des Rennens untersucht worden.

Von einer Strafe gegen Vettel wurde aber schon zu diesem Zeitpunkt abgesehen, womit sein Titel im Nachhinein auch durch einen Protest des Kontrahenten Ferrari nicht mehr in Gefahr geraten könnte. „Eine weitere Untersuchung oder Proteste wird es nicht geben“, hieß es von FIA-Seite.

Ferrari ließ aber dennoch nicht locker. Der italienische Sportwagenhersteller forderte von der FIA eine Erklärung zum Vorfall an. Am Freitag ruderte die Scuderia aber zurück. In einer offiziellen Stellungnahme heißt es: „Der Antrag zur Klärung des Vettel-Vergne-Überholvorgangs an die FIA wurde notwendig, um seine Umstände zu klären. Wir haben nach dem Grand Prix von Brasilien zehntausende Anfragen aus der ganzen Welt erhalten, und es war für uns nur der richtige Schritt, eine Stellungnahme bei der FIA über den Vorfall einzufordern, der ein schlechtes Licht auf die ganze Meisterschaft hätte werfen können. Heute Morgen hat uns die FIA eine Antwort mit ihrer Meinung über die Szene gesendet: Ferrari nimmt sie zur Kenntnis und schließt dementsprechend die Angelegenheit ab.“

Eine Missachtung der gelben Flagge wird im Normalfall mit einer 20-Sekunden-Strafe geahndet. Hätte Vettel diese erhalten, wäre er im Rennklassement von Sao Paulo auf Platz acht gerutscht und Fernando Alonso wäre Weltmeister.

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