Empfehlen | Drucken | Kontakt

Startplatz 17 in Ungarn: Schumi fährt wie Flasche leer

Von
Klatsche für Mercedes: Schumi startet nur auf Platz 17.
Klatsche für Mercedes: Schumi startet nur auf Platz 17.
Foto: Getty Images
Budapest –  

Peinliche Pleite in der Puszta! Michael Schumacher (43) fährt in Budapest wie Flasche leer. Nach seinem Trainings-Crash im Regen schleicht der Altmeister im trockenen Qualifying zum Ungarn-GP (14 Uhr, RTL&Sky live) im Schneckenpfeil nur auf den 17. Startplatz!

Mega-Blamage auch für Mercedes. Mit Nico Rosberg (13.) verpassen erstmals beide Silberpfeile die Top Ten. Derweil rasen Lewis Hamilton und Jenson Button im Kundenauto McLaren auf die Pole-Position und Platz vier.

Dazwischen: Lotus-Pilot Romain Grosjean (2., Frankreich) und Sebastian Vettel (3.). Der Weltmeister hadert („Ich bin nicht sehr glücklich mit meiner Runde“), glaubt aber an seine Siegchance: „Ich stehe auf der sauberen Seite, wir sollten in einer guten Position für das Rennen sein.“ Mit seinem zweiten Saisonsieg könnte er seinen 44-Punkte-Rückstand auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (nur Sechster) verkürzen.

Zwar enttäuscht auch Vettel-Teamkollege Mark Webber als Elfter, doch der gibt zu: „Meine letzte Runde war nicht die beste.“ Dagegen hat Schumi mal wieder eine Ausrede. „Die letzte Runde verlief etwas unglücklich hinter (Pastor) Maldonado, der offenbar eine neue Streckenvariante ausprobiert und dadurch jede Menge Dreck auf die Strecke geschmissen hat. Dadurch hat er mir dann meine schnellste Runde kaputtgemacht hat“, schimpft er über den Williams-Fahrer (Achter).

Dann motzt Schumi auch über seinen Mercedes: „Ehrlich gesagt hätte das Potenzial des Autos auch nicht für mehr als Platz zwölf oder 13 gereicht.“ Auch Rosberg, der zum dritten Mal in Folge die Top Ten verpasst, hadert: „Es ist schwierig zu verstehen, warum uns so viel gefehlt hat. Die Reifen spielen natürlich auch eine Rolle. Aber es kann nicht sein, das alles an unserem Auto so viel schlechter ist als bei den anderen.“

Schumis letzte Hoffnung: „Vielleicht treten Umstände im Rennen ein, die uns nach vorne spülen werden.“ Dafür muss er aber fahren wie Flasche voll!

Weitere Meldungen aus dem Bereich Formel 1
Lewis Hamilton ist  King Lewis.
Hamiltons Fixsterne
Diese Menschen machten ihn zum King Lewis

Lewis Hamilton ist King Lewis. Aber nicht nur dank seinem Speed, auch dank der Menschen, die den Briten auch in Zeiten des Zweifels wieder aufbauten. Wir zeigen das Hamilton-Gefolge.

Weltmeister Lewis Hamilton bleibt seiner Fahrernummer 44 auch in der nächsten Saison treu.
Trotz WM-Titels
Lewis Hamilton verzichtet freiwillig auf die Startnummer 1

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton will in der kommenden Saison nicht mit der Nummer 1 starten. Stattdessen bleibt der frisch gebackene Formel 1-Weltmeister seiner aktuellen Startnummer treu.

Nico Rosberg muss sich mit dem zweiten Platz begnügen.
WM-Titel verpasst
Nico Rosberg: „Weiß nicht, wie ich das verdauen soll“

Der WM-Zweite raste auf seine 11. Pole-Position, um seine WM-Chance zu wahren – und wurde dann von seiner Silber-Gurke bitter im Stich gelassen. Es riecht nach Verschwörung, die Mercedes abstreitet.

Motorsport
Formel 1
Aktuelle Videos
Autokredit-Rechner
Einfach Tarife vergleichen und sparen!
Kreditsumme
Laufzeit Berechnen
Motorsport-Galerien
Quiz