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Skiunfall: Bruchpilot Ralf Schumacher

Ralf Schumacher (34).
Ralf Schumacher (34).
 Foto: dpa
Salzburg –  

Ralf Schumacher (34) im Februar 2010. Der Kerpener muss sich vorkommen wie in der TV-Show „Pleiten, Pech und Pannen“.

EXPRESS erfuhr: Ralf hatte einen schweren Ski-Unfall in Österreich, der eine Schulter-Operation nötig machte und ihn wochenlang lahmlegt. Schumi II darf nicht mal seinen Privatwagen fahren, geschweige denn ein Rennauto. Und der Pisten-Sturz bescherte ihm sogar doppelt Schmerzen.

Panne 1: Ralf ist am 18. Januar mit ein paar DTM-Kollegen am Vorarlberg Ski fahren. Auf einer Abfahrt rutscht er auf einer Eisplatte weg und knallt auf die rechte Schulter. Ein irrer Schmerz, ab zum Arzt!

Der bekannte Sportchirurg Dr. Christian Schenk in Schruns diagnostiziert eine Schultereckgelenksprengung mit abgerissener Gelenkpfannenlippe. Die OP verläuft gut, Ralf muss keine dauerhaften Einschränkungen im Bewegungsapparat befürchten. Dennoch will der Mercedes-Fahrer Unfall und Verletzung geheim halten.

Warum? Weil die seine Versuche, sich für ein Formel-1-Comeback beim neuen StefanGP-Team (die Serben kooperieren mit Toyota) ins Spiel zu bringen, gestört hätte?

Panne 2 bringt jetzt alles ans Licht. Der „Ball des Sports“ am Samstag in Wiesbaden: Ralf verhakt sich am Treppenabsatz und wäre beinahe zehn Stufen heruntergestürzt. Wenn nicht eine starke Hand zugepackt hätte: die von Kurt Klühspies (58), Großwallstadts Handball-Ikone.

Der sagt EXPRESS: „Ich habe gemerkt, wie hinter mir jemand ins Stolpern gerät: Es war Ralf Schumacher. Ich habe ihn mit meiner linken Wurfhand gepackt, das war an seiner operierten Schulter. Das hat wohl sehr weh getan, aber Ralf hat sich bei mir bedankt und gesagt: Besser Schmerzen am Arm, als die Treppe runterzu- fallen.“ Fazit: Das nennt man wohl Glück im Unglück.

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