Herber Rückschlag: Formel-1-Pilot Robert Kubica hatte nach dem Rallye-Unfall hart an seinem Comeback gearbeitet. Alles sah vielversprechend aus. Doch jetzt der Schock: Der Pole ist am Mittwoch in ein Krankenhaus in Versilia gebracht worden. Diagnose: Beinbruch!
Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete, soll Kubica auf einer vereisten Straße in seiner italienischen Wahlheimat ausgerutscht sein. Erst Anfang Februar 2011 hatte sich der Rennfahrer bei einem Rallye-Unfall mehrere Knochenbrüche zugezogen.
Über den Sturz am Mittwoch gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Laut „autosport.com“ soll die Fraktur im rechten Schienbein, die Kubica sich auch bei seinem schweren Unfall am 6. Februar 2011 zugezogen hatte, wieder aufgebrochen sein. Er habe nach dem Sturz in Pietrasanta über Schmerzen geklagt und sei daraufhin ins Krankenhaus gefahren worden.
Laut ANSA soll Kubica das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen haben, um die Klinik in Pietra Ligure aufzusuchen. Dort war er nach seinem Unfall mehrere Wochen behandelt worden.
Der 27-Jährige war im vergangenen Jahr bei seinem Gaststart bei der Rallye di Andora schwer verunglückt. Kubica hatte einige Operationen über sich ergehen lassen müssen. Vor allem an seinem rechten Arm und seiner rechten Hand hatte er sich massive Brüche zugezogen. Kubicas Vertrag mit dem Rennstall Lotus Renault war Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen. Er gilt als hochtalentierter Fahrer und wurde immer wieder auch mit dem italienischen Traditionsteam Ferrari in Verbindung gebracht.
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