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Race of Champions: Vettel und Schumi feiern sechsten Sieg

Sebastian Vettel und Michael Schumacher zeigten einmal mehr ihre Ausnahmestellung und feierten den Sieg beim Race of Champions.
Sebastian Vettel und Michael Schumacher zeigten einmal mehr ihre Ausnahmestellung und feierten den Sieg beim Race of Champions.
Foto: dpa
Bangkok –  

Michael Schumacher streckte die Siegerfaust in die Höhe, während Sebastian Vettel seinen Boliden samt Beifahrer „Schumi“ mit qualmenden Reifen über den Asphalt schleuderte: Die beiden deutschen Formel-1-Superstars feierten bei der 25. Auflage des Race of Champions im nur zu einem Drittel gefüllten Rajamangala Nationalstadion von Bangkok ihren sechsten Sieg in Serie.

Im Finale waren die Franzosen Romain Grosjean und Sébastien Ogier chancenlos. „Jawoll, das ist die Nummer sechs“, jubelte Rekordweltmeister Schumacher, als er Vettels Sieg gegen Ogier live am TV-Mikrofon kommentierte.

In Bangkok blieben Schumacher und Vettel ungeschlagen. „Wir wollen gewinnen“, hatte Formel-1-Fahrer Grosjean vor dem Finale noch eine Kampfansage auf Deutsch Richtung Schumacher/Vettel geschickt, Rallye-Pilot Ogier wünschte sich im Spaß etwas Schotter auf der Piste. Geholfen hatte letztlich aber nichts gegen die Dominatoren der Rennstrecke.

Schumacher und Vettel gaben sich bei tropischen Temperaturen in der thailändischen Nacht betont locker. „Wir bleiben im Inneren immer kleine Jungs, nur die Spielzeuge ändern sich. Bei uns sind es halt Rennwagen“, sagte Schumacher, der sich über das Ambiente freute: „Das Private und Freundschaftliche kommt nicht zu kurz.“

Racer in bester Laune: Schumi zeigte sich in Bangkok total entspannt.
Racer in bester Laune: Schumi zeigte sich in Bangkok total entspannt.
Foto: dpa

Zusammen mit Ehefrau Corinna verfolgte der 43 Jahre alte „Formel-1-Rentner“ die Rennen der Konkurrenz in der Fahrer-Lounge und reagierte mit Humor auf die Fragen nach seiner Zukunft: „Warum machen sich alle Sorgen, was ich jetzt mache? Es ist schön, keine Pläne haben zu müssen. Der Kalender fürs nächste Jahr ist eh schon wieder viel zu voll.“

Auf der Strecke legte der Rekordweltmeister sogar noch selbst Hand an und half mit, vor dem Sprunghügel eine Schikane zu bauen. Schumacher: „Wir Fahrer haben uns zusammengetan, der Handlungsbedarf war da.“

Im Training waren die Boliden teilweise 20 Meter durch die Luft geflogen. In der Vorrunde gaben sich die Favoriten keine Blöße. Im Duell mit dem Team Thailand setzte sich Schumacher gegen Nattavude Charoensukawattana durch, Vettel schlug Tin Sritrai. Auch das indische Team mit Narain Karthikeyan (gegen Schumacher) und Karun Chandhok (gegen Vettel) war chancenlos.

Schumacher schlug im dritten Rennen den Australier Jamie Whincup, während Vettel gegen Mick Doohan von einem Ausritt der australischen Motorrad-Legende profitierte. Im Halbfinale traf Team Germany erneut auf die Männer aus Down Under. Whincup patzte, Schumacher fuhr locker zum 1:0.

Vettel berührte gegen Doohan zwar die Bande, bekam dafür jedoch keine Strafe und machte den erneuten Finaleinzug perfekt.

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