Der „unglaubliche Hülk“ – neu verföhnt. Frei nach dem Motto von Disneys „Rapunzel“-Version zeigt sich Nico Hülkenberg (25) bei der Präsentation seines neuen Dienstwagens.
Den beeindruckendsten Spoiler trägt nicht sein Sauber-Ferrari C32, sondern der Emmericher. Ob ihn diese Fönwelle zum ersten Formel-1-Sieg spült?
„Graue Maus“ statt „weißer Riese“ könnte man angesichts der neuen Lackierung sagen. Doch Hülkenberg gefällt ihr Fahrwerk aus der Feder des neuen Designers Matt Morris: „Es sieht absolut perfekt aus. Ich bin gespannt, wie schnell das Auto sein wird.“ Sehr schnell, verspricht seine Teamchefin Monisha Kaltenborn (41): „Wir haben eine starke Basis, auf der wir aufbauen und uns weiter steigern wollen.“
Mit dem noch von James Key (41, Toro Rosso) gebauten C31 steigerte sich das Schweizer Team auf WM-Rang sechs – und hätte durch Sergio Perez (23) in Monza siegen müssen. Doch der von McLaren als Hamilton-Nachfolger geholte Mexikaner patzte im Duell mit Fernando Alonso (31).
Das wäre dem „Hülk“ nicht passiert, glaubt Kaltenborn: „Wir haben Nico bereits seit einiger Zeit beobachtet und waren von seinen Leistungen beeindruckt. Nico ist nicht nur sehr schnell, sondern vor allem auch effizient. Er versteht es, in den jeweiligen Rennsituationen das Maximum an Punkten herauszuholen.“ Er ist mit 43 Rennen für Williams und Force India erfahren und schnell, wie er mit seinen 30 Führungsrunden im WM-Finale in São Paulo zeigte.
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