Noch 33 Tage bis zum Schumi-Comeback, und der Kerpener badet nicht nur in Glücksgefühlen, sondern blickt auch den Gefahren ins Auge.
Ich gehe mit dem Risiko so um, wie ich immer damit umgegangen bin: Falls etwas passieren sollte, wäre das Schicksal“, sagt er in der Schweizer SportWoche.
Schumi auf Crashkurs. Er hatte viele schwere Unfälle, beim schlimmsten 1999 in Silverstone brach er sich ein Bein und sah das Leben schon an sich vorbeiziehen. Auch sein Freund Felipe Massa entging bei der Kollision mit einer Stahlfeder in Budapest 2009 nur knapp dem Tod.
Doch für die Lust am Rennfahren nimmt Schumi die Risiken in Kauf: „Ich bin mit dem Rennsport aufgewachsen und keiner, der unnötige Risiken eingeht. Ich kann ja nicht einfach zu Hause sitzen und meine Hände in den Schoß legen, damit nichts passiert.“ Ein Satz, der viel über das Gefühl der Untätigkeit in den drei Jahren als Ferrari-Berater verrät. Er bestätigt: „Mich hat einfach das Rennfieber wieder gepackt, nachdem ich drei Jahre in Ruhe meine Batterien hatte aufladen können.“
Geht er nach seiner Pause und mit 41 Jahren weniger risikobereit in Zweikämpfe oder treibt ihn das Rennfieber übers Limit? Schumi: „Das sind Fragen, die ich noch nicht wirklich beantworten kann. Ich kann nur sagen, dass ich mich voller Energie und extrem frisch und motiviert fühle. Ich glaube, dass sind sehr gute Voraussetzungen.“
Hat seine Frau Corinna keine Angst? Schumi: „Selbstverständlich habe ich mit meiner Frau Gespräche geführt. Letztendlich war es aber eine Entscheidung, die ich treffen musste. Meine Frau steht zu hundert Prozent hinter mir, das gibt mir Kraft.“
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