Vail in Colorado ist der bekannteste Ski-Ort in den USA – und jetzt auch der Name für eine Audi-Studie. Bei der Auto-Messe NAIAS in Detroit zeigt der deutsche Hersteller einen Q3, der ganz auf Wintersport-Fans zugeschnitten ist.
Beim Audi Q3 Vail handelt es sich um ein so genanntes „Themenfahrzeug“ für junge, wintersportbegeisterte Menschen. Zugleich will man die Kundenresonanz auf eine leistungsstarke Topversion des Q3 ausloten. Lackiert ist die Studie in der speziellen Farbe „Energie Rot“; goldene Perleffekt-Partikel sollen für eine besondere Optik sorgen.
Überhaupt spielt das Aussehen beim Q3 Vail eine große Rolle: So sind die Karosserie-Anbauteile in mattem, grauen Lack gehalten. An den Flanken fallen die verbreiterten Radläufe und die Einstiegstrittbretter auf, sie werden ins Q3-Zubehörprogramm aufgenommen. Passend zum namensgebenden Ort befindet sich auf dem Dach eine neu gezeichnete Reling zum Transport von Skiern oder Snowboards. Integriert sind LED-Breitstrahler, welche die Umgebung des Fahrzeugs erhellen.
Praktische Kleinigkeiten
Der Innenraum des Audi Q3 Vail hält nützliche Gegenstände für Wintersportler bereit, darunter eine Ladestation für Taschenlampen und die zwischen den Vordersitzen befindliche Thermoskanne. Beide Geräte werden induktiv geladen. Die Taschenlampen bieten zudem einen Infrarot-Heizstrahler. Vermutlich bleiben beide Lösungen der Studie vorbehalten, gleiches gilt für die Gepäckraummatte mit integrierten beheizbaren Sitzkissen. Die Matte lässt sich über die Ladekante legen, um als Unterlage beim Anziehen von Skischuhen zu dienen.
Starker Fünfzylinder
Gegenüber der Serie hat Audi beim Q3 Vail die Spur um vier Zentimeter verbreitert, die Karosserie liegt drei Zentimeter höher. Das Fahrzeug steht auf 20-Zoll-Alus mit 255er-Bereifung. Herzstück der Q3-Studie ist der aus dem RS3 bekannte 2,5-Liter-Fünfzylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Er stellt 314 PS und 400 Newtonmeter maximales Drehmoment bereit. Beim Q3 Vail wird die Kraft über ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen an alle vier Räder übertragen. In 5,5 Sekunden geht es von null auf 100 km/h, maximal sind 262 km/h möglich.
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