Porsche nimmt sich nach und nach die gesamte Modellpalette zur Brust und erneuert sie. Jetzt ist der Boxster an der Reihe. Das Einstiegsmodell der Sportwagenschmiede ist breiter, flacher und flotter geworden. Wir zeigen erste Bilder.
Der offene Zweisitzer kommt mit einer komplett neuen Leichtbaukarosserie und einem vollständig überarbeiteten Fahrwerk auf den Markt. Ein deutlich niedrigeres Gewicht, ein längerer Radstand, eine breitere Spur sowie größere Räder sollen die Fahrdynamik des Roadsters steigern.
Trotz einer deutlich nach vorn versetzten Frontscheibe und einer flacheren Silhouette ist auch das neue Modell klar als Boxster erkennbar. Ein auffälliges Detail ist der Heckspoiler, der in die Rückleuchten hinein fließt. Über den Insassen spannt sich ein neu gestaltetes Verdeck, das ohne Verdeckkastendeckel auskommt. Im Innenraum erwartet die Passagiere mehr Platz und die aus 911 und Panamera bekannte ansteigende Mittelkonsole.
Zum Debüt kann der Kunde zwischen Boxster und Boxster S wählen. Beide Modelle werden von Sechszylinder-Boxern mit Benzindirekteinspritzung angetrieben. Eine serienmäßige Start-Stopp-Funktion soll beim Sparen helfen. Das Basismodell holt aus 2,7 Liter Hubraum 265 PS, das sind zehn PS mehr als bislang. 3,4 Liter und 315 PS lauten die Eckdaten des Boxster S.
Serienmäßig ist bei dem Porsche-Duo eine manuelle Sechsgang-Schaltung an Bord, optional ist das Doppelkupplungsgetriebe PDK mit sieben Gängen erhältlich. Mit PDK liegt der Verbrauch bei 7,7 Liter für den Boxster und acht Liter für den S. Der Sprint auf Tempo 100 erfolgt in 5,7 Sekunden, der S benötigt fünf Sekunden.
Sein Messe-Debüt gibt der nächste Porsche Boxster auf dem Genfer Autosalon im März 2012, die Markteinführung findet am 14. April statt. Die Preise beginnen dann bei 48.291 Euro für den Boxster respektive 59.120 Euro für das S-Modell. Das sind zwischen 1.300 und 2.150 Euro mehr als bislang.
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