Motor
Neuigkeiten rund um Neuwagen, Gebrauchtwagen, Oldtimer und alle Trends rund um das Autofahren

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Knöllchen wegen „Handy am Steuer“: Model: „Es war mein Schmink- Spiegel“

Von
EXPRESS hat den Handy-Fall nachgestellt: Nein, auf diesem Foto sehen wir kein Mobiltelefon, sondern tatsächlich ein Schmink-Kästchen.
EXPRESS hat den Handy-Fall nachgestellt: Nein, auf diesem Foto sehen wir kein Mobiltelefon, sondern tatsächlich ein Schmink-Kästchen.
Foto: Göttert
Düsseldorf –  

„Sie ist ein Model, und sie sieht gut aus“, sangen „Kraftwerk“ einst. Und Schönheit kommt nicht von ungefähr. Auf dem Weg zum Shooting griff Svetlana (29) während der Fahrt zum Make-up. Und das ausgerechnet vor den Augen einer Polizeistreife.

Die Folge: Knöllchen wegen „Handy am Steuer“. Und sie kam mit ihrer Erklärung durch. Das Bußgeld wurde eingestellt. 40 Euro und ein Punkt, mit Auslagen und Gebühren 63,50 Euro – das Bußgeld wollte sich Svetlana nicht bieten lassen.

„Ich habe meine Puderdose in der Hand gehabt. Und ich habe das den Beamten auch gesagt“, beteuerte das Model und präsentierte ein schwarzes schlankes Kästchen ähnlich einem Klapp-Handy.

Was darf man, was nicht?

Nach § 23 Abs 1a Straßenverkehrsordnung ist das Aufnehmen und in Betrieb nehmen eines Handys hinter dem Steuer verboten. Man darf das Handy auch nicht als Navi benutzen. Es sei denn, es steckt fest installiert in einer Halterung.

Dort darf man es auch bedienen. Mit einem Diktiergerät darf man zwar diktieren, nicht aber mit dem Handy. Auch das Ablesen von Uhrzeit, Nachrichten, SMS oder Notizen vom Handy ist verboten.

Erlaubt ist dagegen eine normale Ortsverlagerung des Geräts ohne Benutzung. Die Nutzung eines Notizblocks ist ebenfalls legal. Das Bußgeld beträgt 40 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Die Richterin horchte die Beamten aus. Die standen an der Hildebrandtstraße mit Blickrichtung Corneliusstraße. Dort postiert, hatten sie den Auftrag besonders nach Gurtmuffeln und Handy-Sündern Ausschau zu halten. Da rauschte Svetlana in ihrem weißen BMW heran.

Ein Beamter: „Sie hielt ihr schwarzes Handy in der Hand Richtung Mittelkonsole.“ Doch Svetlana beteuert: „Ich habe in meinem Auto eine Freisprecheinrichtung. Wieso sollte ich dann das Handy in die Hand nehmen.“

Außerdem sei sie etwa 50 Stundenkilometer gefahren. Bei der Ähnlichkeit mit ihrer Puderdose könne man den Unterschied nicht erkennen. Das sah die Richterin genau so und stellte das Verfahren ein. Es sei nicht nachgewiesen, dass es tatsächlich ein Handy war, was den Beamten aufgefallen war.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Motor
Wenn das Auto liegen bleibt, sollten sich die Insassen hinter die Leitplanke begeben.
Für den Notfall
6 Schritte bei einer Panne auf der Autobahn

Der Motor geht aus, alle Warnlichter blinken, das Auto ist kaputt – und das mitten auf der Autobahn. Jetzt nur keine Panik! Wir zeigen Ihnen sechs Schritte, mit denen Sie die nächste Panne auf der Autobahn sicher überstehen.

Auch Kutscher dürfen nicht betrunken fahren.
Neues Urteil
Auch Kutscher dürfen nicht betrunken fahren

Kutscher sind dafür bekannt, dass sie gut zupacken können – manchmal auch ans Bierglas. Doch auch für sie gilt eine Promille-Grenze. Das hat jetzt das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden.

Männer stehen laut einer Umfrage wesentlich öfter in der Verkehrssünder-Kartei in Flensburg.
Umfrage
Männliche Autofahrer sündigen öfter als Frauen

Acht Prozent der Männer aber nur 3,7 Prozent der Frauen haben Punkte in Flensburg. Zudem sind im Vergleich die 20- bis 29-Jährigen mit 9,7 Prozent am häufigsten im Fahreignungsregister eingetragen. Das ergab eine Umfrage eines großen Vergleichportals unter ihren Kunden.

Motor
Anzeigen


Aktuelle Videos
Mercedes-Benz C-Klasse, C 300 BlueTEC HYBRID, Exclusive Line.

Die Niederlassung Köln/Leverkusen informiert: Alles über neue Modelle und Services.

Motor-Galerien
Quiz
Mercedes