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Chopper aus Holz: Ungar schnitzt sich heißen Hobel

Der Ungar Istvan Pustas hat sich einen Chopper ganz aus Holz gebaut.
Der Ungar Istvan Pustas hat sich einen Chopper ganz aus Holz gebaut.
Foto: dapd

Istvan Puskas hat sich sein Traum-Motorrad aus warmem Holz gezimmert statt aus kaltem Stahl. Anstelle eiserner Kreuze zieren Geweihe den Chopper. Und statt aus verchromten Auspuffrohren tönt der Motor aus zwei Kuhhörnern.

Vielleicht hat der Ungar Istvan Puskas das Wort Chopper etwas zu wörtlich genommen. Ursprünglich bezeichnete der Begriff Motorräder, deren Fender und Verkleidungsteile „gechoppt“, also „abgehackt“ wurden. Für sein Motorrad brauchte der Ungar statt der Flex eine Axt: Holz hacken für den Holz-Chopper. Denn Puskas’ Meisterstück besteht fast vollständig aus wetterfestem Robinienholz.

Zwei Jahre lang hat der Landmaschinenführer in seiner Freizeit an seinem Motorrad gehobelt, geschnitzt und gedrechselt. Jetzt ist sein Traum-Motorrad fertig, und er präsentiert es stolz den Fotografen vor seinem Haus in Tiszaros, 161 Kilometer östlich von Budapest.

Zwei Jahre hat der Landmaschinenführer an seinem besonderen Chopper gezimmert, jetzt lässt er sich den Fahrtwind um die Nase gehen.
Zwei Jahre hat der Landmaschinenführer an seinem besonderen Chopper gezimmert, jetzt lässt er sich den Fahrtwind um die Nase gehen.
Foto: dapd

Spendermotor aus Polski-Fiat

Nicht nur die Auspuffrohre, auch der Lenker ist aus Kuh-Hörnern gefertigt. Der Tank des Choppers ist ein kleines Fass. Alle Teile aus Holz und Horn hat der motorradverrückte Ungar selbst gefertigt. Als Spenderherz wurde ein Motor aus einem alten Polski-Fiat eingepflanzt. Unter dieser Marke wurden in Polen Fiat-Modelle in Lizenz gefertigt.

Istvan Puskas’ Chopper fährt tatsächlich. Ob sich der hölzerne Feuerstuhl aber für lange Landpartien eignet, ist fraglich. Sehen Sie hier weitere Bilder des eindrucksvollen Eigenbaus.

Gleich geht s weiter: Bitte einfach kurz die Frage zum Spot beantworten.

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