Erst kommt das Cabrio, dann das Coupé. Auch bei der schnellen M-Version des 6ers hält BMW an der ungewöhnlichen Markteinführungs-Reihenfolge fest. Beide M6-Vraianten feiern Premiere beim Genfer Salon (8. bis 18. März).
Während das normale 6er Cabrio schon mit den ersten Sonnenstrahlen im März 2011 in den Handel kam, ist die Einführung des M6 Cabrios erst für Mitte 2012 geplant. Im leistungsstärksten offenen 6er fällt der erste Sommer also etwas kürzer aus. Bis Mitte 2012 wird das M6 Cabrio auf sich warten lassen. Das M6 Coupé folgt im Herbst. Der Grundpreis für das Coupé beträgt 123.600 Euro. Für das Cabrio werden mindestens 131.000 Euro fällig.
Das Herzstück des neunen M6-Doppels stammt aus dem M5 – ein doppelt aufgeladener 4,4-Liter-V8 mit 560 PS. In 4,2 Sekunden peitscht der Biturbo das Coupé aus dem Stand auf Tempo 100, das Cabrio benötigt 4,3 Sekunden. Für beide Karosserie-Varianten ist bei 250 km/h Schluss, dann regelt der BMW M6 elektronisch ab. Wer das M Drivers Package bestellt, kann den Bayern auch bis auf 305 Stundenkilometer beschleunigen.
Gegenüber dem Vorgängermodell soll der neue M6 bis zu 30 Prozent weniger Super Plus verbrauchen. Damit begnügt sich das Coupé mit 9,9 Liter, das Cabrio mit 10,3 Liter pro 100 Kilometer. Zur Effizienzsteigerung tragen ein serienmäßiges Start-Stopp-System, eine Bremsenergie-Rückgewinnung und eine volumenstromgeregelte Ölpumpe bei.
Ebenfalls vom M5 übernimmt der M6 das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Über eine Wipptaste hinter dem Gangwahlhebel lässt sich die Schaltcharakteristik in drei verschiedenen Modi – von komfortabel bis sportlich – einstellen. Wer sich vom Getriebe die Gänge nicht vorschreiben lassen will, kann die Gangwahl mittels Schaltpaddels hinter dem neuen, etwas kleiner gewordenen M-Lederlenkrad selbst dirigieren.
Wie bei M-Modellen üblich, ist die hinzugewonnene Kraft auch äußerlich zu erkennen. So fahren M6 Cabrio und Coupé mit einer neuen M-Niere und einem dreigeteilten Lufteinlass in der Frontschürze vor. Hinter den vorderen Kotflügeln befinden sich M-typische Kiemen mit integrierten Blinkern. An der Heckschürze hält ein Diffusor die beiden Sportler besser in der Spur. Aus zwei Doppel-Endrohren röhrt der V8-Sound.
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