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Baujahr 1983: Diese Autos werden 2013 Oldtimer

Der Peugeot 205 wurde ab 1983 gebaut. 2013 erreicht er damit das nötige Oldtimer-Alter von 30 Jahren, um ein H-Kennzeichen als historisches Fahrzeug zu bekommen.
Der Peugeot 205 wurde ab 1983 gebaut. 2013 erreicht er damit das nötige Oldtimer-Alter von 30 Jahren, um ein H-Kennzeichen als historisches Fahrzeug zu bekommen.
Foto: Hersteller

H-Kennzeichen sind heiß begehrt. Viele Fahrzeuge des Jahrgangs 1983 warten darauf, als historische Fahrzeuge steuerbegünstigt und mit preiswertem Versicherungstarif in ihr zweites Auto-Leben durchzustarten. Wir stellen einige Modelle vor.

Im Jahr 1983 brachte VW den Golf II auf den Markt. Die zweite Generation des VW Golf ist heute noch recht häufig anzutreffen. Der Grund dafür liegt im verbesserten Korrosionsschutz. VW spendierte dem zweiten Golf ein neues Fahrwerk, Zentralverriegelung und Servolenkung. Freunde des Golf II GTI müssen sich mit dem H-Kennzeichen noch etwas gedulden. Der 112 PS starke Sport-Golf der zweiten Generation wurde erst ab 1984 angeboten.

Auch ein kleiner Kult-Franzose feiert 2013 den 30. Geburtstag: der Peugeot 205. Der 1983 eingeführte Kleinwagen mauserte sich in seiner Bauzeit bis 1998 mit 5,3 Millionen Fahrzeugen zum bis dahin meistverkauften Peugeot überhaupt. Auch hier müssen die Fans des flotten Franzosen 205 GTI (ab 1984) und des 205 Cabrios (ab 1986) auf ein mögliches H-Kennzeichen noch ein wenig warten.

„Baby Benz“ wird zum Oldtimer

Der Mercedes 190 wurde als seinerzeit kleinster Mercedes auch „Baby Benz“ genannt.
Der Mercedes 190 wurde als seinerzeit kleinster Mercedes auch „Baby Benz“ genannt.
Foto: Hersteller

Nur wenige Tage vor Beginn des Jahres 1983 brachte Mercedes den 190er auf den Markt. Damit stiegen die Schwaben erstmals in eine neue, kleinere Fahrzeugklasse ein, die unterhalb des Mercedes 200 angesiedelt war. Der „Baby Benz“ war die Antwort auf den erfolgreichen 3er BMW. Über 1,8 Millionen Einheiten des 190ers wurden verkauft und er ist bis heute im Straßenbild präsent.

Wer einen Opel Kadett GTE sucht, wird es schwer haben, ein gut erhaltenes Exemplar zu finden. Die 115 PS starke Sportversion des Kadett D kam 1983 auf den Markt. Viele GTE wurden seither vom Rost zerfressen, andere sind von den Tuning-Sünden der Vergangenheit entstellt – was gegen ein H-Kennzeichen spricht.

Wer bekommt ein H-Kennzeichen?

Gut erhaltene Opel Kadett GTE von 1983 sind heute schwer zu finden. Der Rost hat vielen schwer zugesetzt.
Gut erhaltene Opel Kadett GTE von 1983 sind heute schwer zu finden. Der Rost hat vielen schwer zugesetzt.
Foto: Hersteller

Voraussetzung für eine Zulassung mit H-Kennzeichen ist neben dem Mindestalter ein guter technischer und originalgetreuer Zustand des Autos. Die Auflagen sind inzwischen streng. Mittelprächtig erhaltene Fahrzeuge bekommen keine neuen H-Kennzeichen mehr.

Ein Sachverständiger muss neben der Verkehrssicherheit auch den überdurchschnittlichen Erhaltungszustand mit der Note „Gut“ bescheinigen. Kriterien für das H-Kennzeichen sind dem Alter angemessene Gebrauchsspuren, kein Fehlen wesentlicher Teile und Original- oder wenigstens zeitgenössische Ausstattung des Fahrzeugs.

Wenn ein Fahrzeug eines der begehrten H-Kennzeichen bekommt, wird es pauschal mit etwa 190 Euro besteuert. Historische Fahrzeuge können günstiger versichert werden und Umweltzonen ohne Plakette befahren.

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