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Autosalon 2013: Auto-Neuheiten warten auf Genf

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Ferrari enthüllt nach und nach den Nachfolger des Supersportwagens Enzo. Beim Genfer Salon im März kommt endgültig Licht ins Dunkel.
Ferrari enthüllt nach und nach den Nachfolger des Supersportwagens Enzo. Beim Genfer Salon im März kommt endgültig Licht ins Dunkel.
Foto: Hersteller

Bald ist Genfer Salon (7. bis 17. März). Schon jetzt lüpfen viele Hersteller die Tücher und geben den Blick auf neue Modelle frei. Manche Premiere ist ein offenes Geheimnis, andere sind der letzte Akt einer inszenierten Entblätterung.

Die Salami-Taktik ist bei der Vorstellung von neuen Automodellen eine beliebte Strategie der Hersteller. Die Öffentlichkeit wird wohl dosiert mit ersten technischen Details, Grafiken und verfremdeten Fotos angefüttert, bis endlich die Premiere folgt.

Wobei Premieren oft nicht einmalig sind: Viele Modelle debütieren gleich doppelt, erst vor geladenen Gästen, dann vor großem Publikum. Oder erst als seriennahe Studie und bald darauf als kaum verändertes Serienfahrzeug. Auch dass getarnte Testfahrzeuge, sogenannte Erlkönige, oft kurz vor einer Messe die letzten Hüllen fallen lassen, ist ein durchsichtiger Striptease. Ganz zu schweigen von Fotos, die mehr oder weniger zufällig an die Öffentlichkeit „durchsickern“.

Nachfolger des Ferrari Enzo

Als Erlkönig im gau-schwarzen Tarnkleid dreht der Nachfolger des Ferrari Enzo schon lange seine Runden. Über den Namen wird spekuliert – vielleicht soll er F70 heißen. Beim Pariser Salon 2012 zeigte Ferrari das Kohlefaser-Chassis des Sportwagens, aber mehr auch nicht. Bei der Messe NAIAS in Detroit Anfang 2013 sollte dann die Premiere folgen – und blieb aus.

Jetzt hat Ferrari auf seiner Website erste Bilder des neuen Boliden veröffentlicht, die ein paar Details erahnen lassen. Die Ferraristi sind gespannt; der Boden für die Premiere in Genf ist bereitet. Bei der Messe Auto China 2012 hatte Ferrari Details zum Antriebsstrang bekanntgegeben. Das neue Hy-Kers-System soll es sein, ein Hybrid-Antriebsstrang, gekoppelt an den Ferrari-Zwölfzylinder. Es kursieren Mutmaßungen über eine Leistung von 800 bis 900 PS.

In Detroit debütierte der Mercedes CLA im kleinen Kreis, in Genf ist er für die Messebesucher zu sehen.
In Detroit debütierte der Mercedes CLA im kleinen Kreis, in Genf ist er für die Messebesucher zu sehen.
Foto: dpa

Die zweite CLA-Premiere

Noch vor der Messe in Detroit kursierten – ob Zufall, oder nicht – erste Bilder im Internet, die das endgültige Design des Mercedes-Modells zeigten. Bis dahin war eine seriennahe Designstudie des Modells bekannt. Der coupé-artige CLA auf Basis der neuen A-Klasse sollte in Detroit Premiere feiern. Es wurde eine halbe Premiere: Im Rahmenprogramm der Messe enthüllte und feierte Mercedes den CLA. Die Bilder gingen um die Welt. Dann packte Mercedes den Neuen wieder ein. Das breite Publikum bekommt den Schwabenflitzer erst in Genf aus der Nähe zu sehen.

Kurz vor seinem Messeauftritt in Genf sind erste Bilder des Golf Variant erschienen.
Kurz vor seinem Messeauftritt in Genf sind erste Bilder des Golf Variant erschienen.
Foto: Autonews

Der Golf und seine Ableger

Der VW Golf VII beherrschte 2012 über Wochen die Auto-Schlagzeilen. Auf erste technische Details und Grafiken zum neuen Golf folgte die große Premiere im Berliner Museum Neue Nationalgalerie. Zweite Premiere vor Publikum feierte er auf dem Pariser Autosalon – und hatte eine seriennahe Studie des Golf GTI im Schlepptau. Volkswagen beherrscht die Salami-Taktik virtuos. In Genf zeigt der Konzern nun den serienreifen GTI und die Kombi-Variante des Golf, den Variant. Und schon gibt es erste Bilder, die den Golf Variant als nahezu ungetarntes Testfahrzeug zeigen.

In unserer Bildergalerie sehen Sie eine Vorschau auf diese und weitere Fahrzeug-Premieren des Genfer Salons 2013.

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